Zahlreiche Gäste bei Abschiedsfeier

Zahlreiche Gäste bei Abschiedsfeier                                                                                                                                   

Am Ende seiner 21-jährigen Amtszeit als Bürgermeister der Gemeinde Barleben traf sich Franz-Ulrich Keindorff noch einmal mit Politikern,  Freunden und Bekannten, die seinen Weg in den zurückliegenden Jahren maßgeblich konstruktiv und positiv begleiteten. Für zahlreiche Gäste bot sich damit zugleich die Möglichkeit, noch einmal den Anteil des Bürgermeisters am erfolgreichen Weg der Gemeinde zu würdigen. So war für Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht in all den Jahren Keindorffs Handschrift bei der Entwicklung Barlebens erkennbar. „Du kannst stolz sein auf das, was du erreicht hast. Immer im Dienst der Sache hast du dein Amt für andere ausgeübt. Dafür spreche ich dir meine persönliche Hochachtung aus.“
Thomas Webel, Minister für Landesentwicklung und Verkehr, erinnerte an das Jahr 1990, als sie beide in der Kommunalpolitik antraten. „Gemeinsam haben wir viel auf den Weg gebracht. Und das war gut für die Gemeinde und den Landkreis.“ Die erfolgreiche Entwicklung des Bördedorfs, in dem viel dem Verfall preisgegeben war, lobte auch Landrat Hans Walker. „Als ich Barleben kennengelernt habe, bin ich aus dem Staunen nicht herausgekommen. Es war auch für mich eine wertvolle Zeit, in der wir zusammen gearbeitet haben. Hut ab!“
Der Vorsitzende des Barleber Gemeinderates Ulrich Korn attestierte dem scheidenden Bürgermeister einen gewichtigen Anteil an der Entwicklung der Gemeinde und sprach von vielen Spuren, die Franz-Ulrich Keindorff hinterlässt. „Es ist an der Zeit, mich bei ihnen für alles zu bedanken. Wir waren nicht immer einer Meinung, haben aber professionell zusammen gearbeitet. Ihr Potential darf der Gemeinde Barleben nicht verloren gehen.“
Franz-Ulrich Keindorff versprach den Anwesenden, nach der verlorenen Wahl weder nach Südafrika auszuwandern noch den Kopf in den Sand zu stecken. Er bleibe in der Region und werde sich weiterhin  nach besten Kräften in die Politik einmischen. Der Bürgermeister-Ausstand an diesem 22. Juni hatte noch einen zusätzlichen Effekt, denn Franz-Ulrich Keindorff bat anstelle der üblichen Präsente um eine Spende für die Barleber Familie Ferchland, deren Tochter seit der Geburt ihres Kindes im Wachkoma liegt. Der Schirmherr der Ende des vergangenen Jahres ausgerufenen Spendenaktion konnte voller Stolz vermelden, dass  1.135 Euro der Familie übergeben werden können.

Bildtext: Großer Bahnhof für Barlebens scheidenden Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff. Die Gastredner haben sich für ein gemeinsames Gruppenbild aufgestellt (v.l.): Marco Langhoff (Vorstand ECOLE-Stiftung), Ulrich Korn (Vorsitzender Gemeinderat Barleben), Holger Stahlknecht (Minister für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt), Franz-Ulrich Keindorff, Armin Bartz (Vorsitzender Kreisverband der Kleingärtner), Thomas Webel (Minister für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt), Hans Walker (Landrat Landkreis Börde), Jörg Meseberg (ehem. stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Barleben).

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