Sag mir, wo die Eier sind - "Barleber Schlümpfe" auf Entdeckungstour beim Bürgermeister
Sag mir, wo die Eier sind - "Barleber Schlümpfe" auf Entdeckungstour beim Bürgermeister
Viel Trubel und einiges Geschnatter kürzlich auf dem Hof von Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff. Der Freund und Züchter von Klein- und Federtieren hat einige Kinder aus dem Barleber Kindergarten zu sich eingeladen, um ihnen seine zwei japanischen Kampfhühner zu zeigen und ihnen den Werdegang dazu zu erzählen.
Ihren Anfang hat die Geschichte vor einem Jahr und mehr als 1.300 Kilometer von Barleben entfernt. Während eines Besuches des Partnerschaftsvereins IDOL in der Barleber Partnerstadt Lukavaz in Bosnien und Herzegowina entdeckte Herr Keindorff auf einem Hof in der nahegelegenen Stadt Tuzla diese besondere Hühnerrasse (Shamokämpfer) und kaufte sich von dem dortigen Züchter fünf Eier, die er mit nach Barleben brachte und mit Hilfe einer Brutmaschine ausbrüten ließ. Seither leben ein schwarzer Hahn und eine weiße Henne in einem Gehege auf Keindorffs Hof.
Dieter Montag, engagiertes Mitglied im IDOL-Verein und seinerzeit Mitreisender, hielt Anfang Februar dieses Jahres im Rahmen des Projektes „Wir lernen unsere Partnerstädte besser kennen“ des Kindergartens „Barleber Schlümpfe“ einen Vortrag über Barlebens Partnerstadt Lukavaz in Bosnien und Herzegowina und zeigte zahlreiche Bilder von der vergangenen Reise. Als die Kinder auf einem Bild den Bürgermeister mit den Eiern in den Händen entdeckten, stellten sie die Fragen, was denn mit den Eiern passiert ist und ob Herr Keindorff die Eier noch hat.
Als Herr Keindorff von der Neugier der Kinder erfuhr, zögerte er nicht lange und lud eine Gruppe ein, sich die beiden japanischen Kampfhühner anzuschauen. Und dabei hatten die Jungen und Mädchen sichtlich jede Menge Spaß.
Bildtext: Große Ohren und staunende Blicke hatten einige Kinder aus dem Barleber Kindergarten, als sie die Geschichte zu den beiden japanischen Kampfhühner von Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff hörten. Der hatte sich fünf Eier aus dem über 1.300 Kilometer entfernten Tuzla in der Nähe der Barleber Partnerstadt Lukavaz in Bosnien und Herzegowina mitgebracht und diese hier mit Hilfe einer Brutmaschine ausbrüten lassen
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