Restaurierte Klassenbücher wieder in Barleben
Restaurierte Klassenbücher wieder in Barleben
Jahre und Jahrzehnte fristeten die Klassenbücher von mehreren Barleber Schülergenerationen ihr Dasein auf dem Boden der Grundschule. Als sich vor rund fünf Jahren Anfragen von Organisatoren geplanter Klassentreffen häuften, kamen Schulleiterin Ingrid Veit und Archivarin Marianne Lehmann auf die Idee, die Klassenbücher fortan im neuen Gemeinde-Archiv zu lagern. Der Zustand der Bücher war aber allein schon durch die intensive Nutzung seinerzeit arg in Mitleidenschaft gezogen, so dass vor vier Jahren eine Restauration des historisch wertvollen Gutes in Angriff genommen wird.
Vor kurzem ist nun der Hauptteil der Bücher von der Berliner Restauratorin Cordula Teufert, die bereits das Barleber Gemeindebuch restaurierte, zurückgekehrt. Das Papier wurde entsäuert und damit haltbarer gemacht, zahlreiche Bücher wurden neu gebunden. Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff vernahm mit Genugtuung, dass die 250 Klassenbücher für die nächsten 100 Jahre haltbar gemacht wurden. „Solche historischen Dokumente sollen für die Nachwelt bewahrt und erhalten bleiben“, sagte der Bürgermeister.
Marianne Lehmann machte auch darauf aufmerksam, dass beispielsweise das Interesse eines Einwohners der Gemeinde für die einstigen Noten seines Nachbars kein Grund für eine Einsichtnahme sei. Selbst bei Informationen für ein geplantes Klassentreffen muss das Einverständnis aller Betroffenen vorliegen, um sich die Eintragungen anzusehen.
Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff, Ortschaftsratsmitglied Jürgen Herrmann, Archivarin Marianne Lehmann, Restauratorin Cordula Teufert und Ortschaftsratsmitglied Manfred Stieger beim Besichtigen der restaurierten Bücher.
Vor kurzem ist nun der Hauptteil der Bücher von der Berliner Restauratorin Cordula Teufert, die bereits das Barleber Gemeindebuch restaurierte, zurückgekehrt. Das Papier wurde entsäuert und damit haltbarer gemacht, zahlreiche Bücher wurden neu gebunden. Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff vernahm mit Genugtuung, dass die 250 Klassenbücher für die nächsten 100 Jahre haltbar gemacht wurden. „Solche historischen Dokumente sollen für die Nachwelt bewahrt und erhalten bleiben“, sagte der Bürgermeister.
Marianne Lehmann machte auch darauf aufmerksam, dass beispielsweise das Interesse eines Einwohners der Gemeinde für die einstigen Noten seines Nachbars kein Grund für eine Einsichtnahme sei. Selbst bei Informationen für ein geplantes Klassentreffen muss das Einverständnis aller Betroffenen vorliegen, um sich die Eintragungen anzusehen.
Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff, Ortschaftsratsmitglied Jürgen Herrmann, Archivarin Marianne Lehmann, Restauratorin Cordula Teufert und Ortschaftsratsmitglied Manfred Stieger beim Besichtigen der restaurierten Bücher.