Neue Ausstellungen in der Heimatstube

Neue Ausstellungen in der Heimatstube
Am 27. April präsentierte der Barleber Heimatverein in der Heimatstube eine neue Ausstellung. Zum einen wird die Folge „Barleben im Wandel der Zeit" mit dem westlichen Barleben fortgesetzt, zum anderen haben die Ortschronistin Kerstin Dünnhaupt und Erich Wehner in jahrelangen Recherchen Barleber Persönlichkeiten ermittelt, die die sportliche und andere Bühnen Deutschlands und darüber hinaus eroberten. Erich Wehner war in seinem Element, als er den Gästen mit ürgermeister Franz-Ulrich Keindorff und Ortsbürgermeister Horst Blume (Foto) neue Schriftstücke und Fotos aus der fast 950-jährigen Geschichte Barlebens vorstellte.
Der erste Teil einer neuen Serie über Barleber Persönlichkeiten ist dem Dachdecker und Radrennfahrer Horst Gaede (1926–1999) gewidmet. Der dreimalige Teilnehmer an der Internationalen Friedensfahrt hat als Sportler die Region noch vor dem legendären Täve Schur bekannt gemacht. Er hatte in der Geschichtsschreibung den Makel, dass er vor Errichtung der Mauer in den Westen ging. Unglaublich, wieviele große Sänger, Opernstare aus Barleben kamen. Vorgestellt werden in der Heimatstube Walter Schneemann, Oskar Schimoneck, Heinz Oehlmann, Therese Wiswe (Schoele), Christel Klohn (Oelmann) und Johann Kuhlmann. Ist ja auch kein Wunder, denn bereits 1880 wurde der Barleber Männer-Gesangsverein „Concordia“ gegründet. Die Heimatstube hat dienstags von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

Am Vorabend des 1. Mai wird traditionell der Maibaum gesetzt. In diesem Jahr wird um

17 Uhr der Maibaum in Barleben im Fußgängerbereich des Breiteweg zwischen Burgenser Straße und Breitscheidstraße von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Barleben nach traditioneller Art aufgerichtet. Eröffnen wird die Veranstaltung Ortsbürgermeister Horst Blume.

Anschließend gibt es auf dem Hof des Breiteweg 147 und davor ein Programm mit Modenschau, den Gebrüdern Blattschuss, Feuertänzer „bailador del fuego“ und Unterhaltungsmusik bis 24 Uhr durch die Partyband „Let’s dance“.

Eine Abenteuerhüpfburg und Spielgeräte für die Kleinen sind aufgebaut, für das leibliche Wohl ist gesorgt.