Mit Festakt an 10 Jahre Einheitsgemeinde erinnert

Mit Festakt an 10 Jahre Einheitsgemeinde erinnert      

Mit einem Festakt im Gemeindesaal in der Mittellandhalle in Barleben haben die alten und neuen Gemeinderatsmitglieder, Vertreter der Verwaltung sowie Vetreter aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zusammen mit dem Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff den 10. Jahrestag der Gründung der Einheitsgemeinde Barleben gefeiert. Zu den Gästen zählten unter anderem Sachsen-Anhalts Minister für Inneres und Sport, Holger Stahlknecht, Minister für Landesentwicklung und Verkehr, Thomas Webel, sowie der Landrat des Landkreises Börde, Hans Walker und die Bürgermeister der Stadt Wolmirstedt und der Gemeinde Niedere Börde, Martin Stichnoth und Erika Tholotowsky.
In seiner Festrede erinnerte Keindorff daran, dass mit der Gründung der Einheitsgemeinde am 1. Juli 2004 ein langer Prozess des freiwilligen Zusammengehens der drei Ortschaften Ebendorf, Barleben und Meitzendorf abgeschlossen wurde. „Auch wenn es im Vorfeld des Zusammenschlusses Befürchtungen der einzelnen Orte gab, die eigene Identität könne verloren gehen, ist es doch allen drei Partnern gut gelungen, Altes mit Neuem zu verbinden“, so der Bürgermeister.
In den vergangenen 10 Jahren ist die bauliche Entwicklung in den Ortschaften immens vorangetrieben worden. Ob die Mittellandhalle in Barleben, der Alte Schulhof in Meitzendorf oder der Mühlenhof in Ebendorf – vieles hat dazu beigetragen, dass sich die Erscheinungsbilder der Ortschaften der Einheitsgemeinde Barleben gewandelt haben. Dabei wurde stets großer Wert auf das Erhalten historischer Substanz gelegt. Als Beispiel nannte Bürgermeister Keindorff die Aufnahme des „Ortskern Barleben“ in das Landesprogramm „Städtebauliche Sanierungsmaßnahmen im ländlichen Bereich“. Zahlreiche Wohnhäuser, Straßen, Plätze und Nebenanlagen wurden mit Unterstützung von Fördergeldern und unter strengen Vorgaben saniert, um das ländliche Erscheinungsbild zu erhalten. Dafür wurden rund 19,8 Millionen Euro aufgewendet. Insgesamt sind in Tiefbaumaßnahmen innerhalb der Einheitsgemeinde knapp 30,3 Millionen Euro geflossen.
„Aber nicht nur die Baumaßnahmen, sondern auch und ganz besonders die Aktivitäten der Bewohner haben dazu beigetragen, die Identität jeder Ortschaft zu bewahren“, betonte Keindorff. Zahlreiche Vereine haben sich gegründet, in denen sich die Bürger meist ehrenamtlich engagieren. Als wichtige gesellschaftliche Säule sind in den letzten zehn Jahren auch hier erhebliche Mittel geflossen. Insgesamt wurden über 3,2 Millionen Euro an gemeindlichen Fördermitteln ausgezahlt.
Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht sagte in seinem Grußwort: „Barleben ist eine Erfolgsgeschichte. Man muss sich mal vor Augen halten, was seit der politischen Wende hier passiert ist.“ Viele glauben, die günstige Lage an der Autobahn ist Grund für den Aufschwung Barlebens. „Aber eine Autobahn alleine macht noch keinen Erfolg aus“, betonte Stahlknecht. Viele richtige strategische und kommunalpolitische Entscheidungen sind es gewesen, die Barleben zu einer Kommune mit hervorragender Infrastruktur und wirtschaftlicher Kraft entwickeln lassen haben.
Auch Verkehrsminister Thomas Webel sowie der Landrat Hans Walker und Ebendorfs Ortsbürgermeister Manfred Behrens gratulierten mit einem Grußwort zum runden Geburtstag.
Nach den Gastreden zeichnete der Bürgermeister Dr. Detlev Thormeyer, Vorsitzender der Wirtschaftsakademie Otto-von-Guericke e. V., und Dr. Michael Wandersleb, Vorstand der „Kommunale IT-Union eG“ (KITU), aus und überreichte ihnen die silberne Ehrenplakette der Gemeinde Barleben.
Für musikalische Unterhaltung an diesem Abend sorgte die Schülerband des ECOLE-Gymnasiums „Pierre Trudeau“ in Barleben.

Bildtext: Zahlreiche Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft waren auf Einladung des Bürgermeisters Franz-Ulrich Keindorff zum Festakt anlässlich des 10-jährigen Bestehens der Einheitsgemeinde Barleben in den Gemeindesaal in der Mittellandhalle Barleben gekommen und gratulierten, wie hier Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht, zu der erfolgreichen Entwicklung der Kommune.












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