Jugendamt und Gemeindeverwaltung besichtigen Ausweichquartiere
Jugendamt und Gemeindeverwaltung besichtigen Ausweichquartiere
Bei der vorübergehenden Unterbringung der insgesamt 89 Jungen und Mädchen aus der Kindertagesstätte in Ebendorf arbeiten die Gemeindeverwaltung und der Landkreis Börde eng zusammen. Der Leiter des Jugendamtes des Landkreises Börde, Matthias Wendt, Jugendamtsmitarbeiter Stephan Ehrlich sowie die Bereichsleiterin Bürgerservice der Gemeindeverwaltung, Birgitt Lehmann, besuchten kürzlich die vier Einrichtungen, in denen die Kinder ihrem Alter entsprechend betreut werden. Dabei schauten sie sich die Ausstattungen der Gruppenräume, die Sanitäranlagen sowie die Beschäftigungsmöglichkeiten an und sprachen mit dem jeweiligen Betreuungspersonal über die derzeitige Situation vor Ort.
Hintergrund der Stippvisite sind notwendige Änderungen der Betriebserlaubnis für die jeweiligen Einrichtungen, welche die Gemeinde beim Landkreis beantragt hatte. „Die Änderungsanträge sind notwendig, da in den Einrichtungen in Barleben und Ebendorf zurzeit mehr Kinder als sonst üblich betreut werden und sich darüber hinaus die Rahmenbedingungen hinsichtlich der Altersstruktur geändert haben, erklärt Birgitt Lehmann. Werden im Hort üblicherweise Kinder im Grundschulalter betreut, sind nun vorübergehend 50 Jungen und Mädchen im Vorschulalter in die Räumlichkeiten eingezogen.
Jugendamtsleiter Wendt äußerte sich zuversichtlich, dass die Ausnahmeregelungen für die Betriebserlaubnis der Einrichtungen ohne große Auflagen genehmigt werden können.
Bildtext: Der Leiter des Jugendamtes des Landkreises Börde, Matthias Wendt (re.), und der zuständige Mitarbeiter Stephan Ehrlich (3.v.r.) schauten sich gemeinsam mit Birgitt Lehmann, Bereichsleiterin Bürgerservice Gemeinde Barleben (li.), den Hort der Grundschule in Barleben an und ließen sich von der Leiterin Claudia Bergner (2.v.r.) die Situation vor Ort erklären. 50 Jungen und Mädchen aus dem vorübergehend geschlossenen Hauptgebäude der Kita in Ebendorf sind hier untergebracht.