Heimatverein Barleben trifft sich zur Jahreshauptversammlung

Heimatverein Barleben trifft sich zur Jahreshauptversammlung                                                                         

Die Mitglieder des „Heimatverein Barleben e. V.“ sind kürzlich zu ihrer Jahreshauptversammlung zusammengekommen. Wichtigster Tagesordnungspunkt war der Rechenschaftsbericht für das Jahr 2020.  „Es war ein Jahr mit vielen Einschränkungen auch für die Vereinsarbeit“, erinnerte die Vorsitzende Annemarie Keindorff. Dennoch kann der Heimatverein eine positive Bilanz ziehen und zahlreiche Aktivitäten vorweisen. So sind für Arbeitseinsätze am „Schmiedeplatz“, für den der Heimatverein seit mehreren Jahren eine Pflegepatenschaft übernimmt, insgesamt 63 Arbeitsstunden zusammengekommen. „Der Heimatverein beteiligt sich damit aktiv an der Gestaltung des Barleber Ortsbildes“, so Keindorff. Hauptwirkungsstätte des Vereins ist allerdings die Heimatstube im Breiteweg 50. Im vergangenen Jahr blieben die Räumlichkeiten wegen der Pandemie jedoch über mehrere Monate hinweg geschlossen. „Wir hatten nur 27 reguläre Öffnungstage, konnten aber trotz dessen insgesamt 182 Gäste in der Heimatstube begrüßen“, berichtet Annemarie Keindorff.

Ein weiterer Schwerpunkt in der Vereinsarbeit war die Durchführung von Veranstaltungen in der Ortschaft, so zum Beispiel das „Sommerfest“ und der „Tag des offenen Fundus“. Darüber hinaus hat der Heimatverein Barleben auch an der Glockenweihe der neuen „Ilseglocke“ für die Kirche St. Peter und Paul in Barleben teilgenommen, war mit einem Stand beim IFA-Oldtimertreffen präsent und hat in der Vorweihnachtszeit mit Plätzchenverkauf vor der Heimatstube auf sich aufmerksam gemacht. Der nunmehr schon traditionelle Verkauf von selbstgestalteten Kalendern mit Barleber Ansichten konnte trotz deutlich weniger Verkaufsgelegenheiten sehr gut fortgeführt werden. Bis auf einen geringen Restbestand ist die gesamte Auflage von 500 Kalendern verkauft. Einer, der für die Gestaltung dieser Jahreskalender verantwortlich zeichnet, ist Hennry Hass, wofür das langjährige Vereinsmitglied eine Auszeichnung erhielt.

Mit all diesen Aktivitäten hat der Heimatverein damit nach Auffassung seiner Vorsitzenden, Annemarie Keindorff, bewiesen, dass auch unter „erschwerten Bedingungen eine rege Vereinsarbeit möglich“ war.

Einig waren sich die Mitglieder darin, dass der Heimatverein auch in Zukunft einen Teil zur Vielfalt des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens in der Gemeinde Barleben beitragen möchte. So steht mit dem „Tag des offenen Fundus“ am 25. September in der Zeit von 11 bis 17 Uhr im „Hohle Grubeweg“ ein Veranstaltungshöhepunkt an, der sowohl für Erwachsene als auch für Kinder interessant sein dürfte. Des Weiteren ist am 4. November um 15 Uhr die Fortsetzung der Veranstaltungsreihe „Mediziner auf dem Lande“ geplant. Drei Nachfahren ehemaliger Mediziner in Barleben berichten über die Geschichte der ärztlichen Versorgung in der Ortschaft.

Bildtext: Da die Mitglieder des Heimatvereins bereits ihre Corona-Schutzimpfungen erhalten haben, war das gemeinsame Treffen zur Jahreshauptversammlung kein Problem.

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