Hauptausschuss diskutiert mit allen Fachausschüssen die Zusammenlegung zweier Schulen und die Zentralisierung der Kindereinrichtungen

Hauptausschuss diskutiert mit allen Fachausschüssen die Zusammenlegung zweier Schulen und die Zentralisierung der Kindereinrichtungen    

Vorerst werden Arbeitsgruppen gebildet               

Der Hauptausschuss sowie die Ausschüsse für Soziales, Finanzen und Bau der Gemeinde Barleben haben in ihrer Sitzung am 10.06. unter anderem die Vorlagen „Gemeinsame Nutzung des Schulgebäudes in der Feldstraße durch die Ganztags- und die Grundschule der Gemeinde Barleben“ und „Zentrale Kindereinrichtung in der Ortschaft Barleben“ beraten.

Die Verwaltung macht den Vorschlag, aufgrund der geringen Auslastung der Ganztagsschule von nur ca. 41 Prozent, zukünftig auch die Grundschüler dort zu unterrichten. Das moderne Gebäude der Ganztagsschule ist ausgelegt für 560 Schüler. Zu den 227 Schülern, die zurzeit in der Ganztagsschule unterrichtet werden, kommen dann 159 Grundschüler. Mit 386 Schülern von der 1. bis zur 10. Klasse wird eine Auslastung der Schule von ca. 70 Prozent erreicht und auf lange Sicht der Fortbestand des Schulstandortes in der Feldstraße in Barleben gesichert.

Die Ausschüsse sahen sich über den Vorschlag der Verwaltung noch nicht ausreichend informiert und haben daher die Vorlage zurückgestellt. Bevor das Thema wieder auf die Tagesordnung kommt, soll in Arbeitsgruppen, bestehend aus den Einrichtungsleitern und Personal der Grundschule, der Ganztagsschule, des Horts, des Kindergartens und der Kinderkrippe in der Ortschaft Barleben sowie Vertretern aus den jeweiligen Elternkuratorien, den Schülerräten, dem Sozial- und Finanzausschuss sowie Vertretern der Verwaltung ausführlich und bei Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen einer Zusammenlegung beider Schulen beraten werden.

In diesem Zusammenhang haben die Ausschüsse auch über den weiterführenden Vorschlag der Verwaltung beraten, in dem dann frei werdenden Gebäude der Grundschule die Kindereinrichtungen Hort, Kindergarten und Kinderkrippe zentralisiert unterzubringen. Die Leiterinnen der drei Kindereinrichtungen stellten dem Hauptausschuss die jeweiligen Raumnutzungskonzepte vor und machten deutlich, dass aus ihrer Sicht mehr Argumente für eine Zentralisierung der Kindereinrichtungen in dem Komplex der Grundschule in Barleben sprechen als dagegen. Sie begrüßen den Beschluss, Arbeitsgruppen zu bilden und das Für und Wider aller Beteiligten zu diskutieren.
Aufgrund der gegenseitigen Abhängigkeit beider Vorlagen, stellte der Hauptausschuss auch diese Vorlage vorerst zurück. 

Hinweis: Auf der Internetseite der Gemeinde Barleben www.barleben.de unter dem Navigationspunkt Politik und Verwaltung hier Gemeinderat ist unter Bürgerinformation der Hauptausschuss mit allen öffentlichen Vorlagen zu finden. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können dort die genauen Sachverhalte zur Zusammenlegung der Schulen und der Zentralisierung der Kindereinrichtungen in Barleben nachlesen.

 


 
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