Handball Länderpokal: Qualifikation und Endrunde in Barleben
Handball Länderpokal: Qualifikation und Endrunde in Barleben
Handball hat in Sachsen-Anhalt eine große Tradition. Ob Erfolge des SC Magdeburg auf nationaler und internationaler Ebene oder Meisterschaften in den Nachwuchsklassen. Sachsen-Anhalt wird über die Landesgrenzen hinaus stets als ein „Handballland“ wahrgenommen.
Um diesem Ruf auch weiterhin gerecht zu werden, setzt der Handballverband Sachsen-Anhalt auf eine kontinuierliche Nachwuchsarbeit. Regelmäßige Erfolge der Landesauswahlteams bei nationalen Wettstreiten bestätigen diesen Kurs. Der wichtigste Wettstreit aller Landesverbände ist unumstritten der deutsche Länderpokal, der jährlich in Form einer Vor- und Endrunde als deutsche Meisterschaft ausgetragen wird. Durch den Deutschen Handballbund wurde der Handballverband Sachsen-Anhalt ausgelost, den deutschen Länderpokal 2014 zu organisieren und durchzuführen. Als Austragungsort wurde unter anderem die Mittellandhalle in Barleben aufgrund der hervorragenden technischen wie auch gebäudespezifischen Voraussetzungen als Spielstätte ausgewählt. Barlebens Bürgermeister und Schirmherr des Länderpokals Franz-Ulrich Keindorff begrüßt die Entscheidung und weiß: „Der Sport ist eine tragende Säule des gesellschaftlichen Lebens in Barleben“.
Bereits am letzten Januarwochenende fanden die Vorrundenspiele statt. In der Mittellandhalle in Barleben standen sich die fünf Auswahlteams, Jahrgänge weiblich 1998 und jünger, der Vorrundengruppe vier aus Württemberg, Südbaden, Westfalen, Berlin und Sachsen-Anhalt gegenüber. Für das weibliche Auswahlteam des Handball-Verbandes Sachsen-Anhalt (HVSA) ist im Kampf um den deutschen Länderpokal jedoch bereits nach der Vorrunde Schluss. Trotz des vermeintlichen Heimvorteils konnte sich die Auswahl des Trainertrios Manfred Jahn, Steffi Kaufmann und Debby Aubrecht nicht gegen die anderen Teams durchsetzen und konnte sich am Ende mit dem Gruppenplatz drei nicht für die Endrunde im April dieses Jahres qualifizieren.
Auswahltrainer Manfred Jahn zeigte sich dennoch versöhnlich und zollte seinen Mädels für die gezeigten Leistungen in dem Turnier großen Respekt. Lobende Worte fand er außerdem für den ausrichtenden Barleber HC sowie die Gemeinde Barleben, die an drei Tagen perfekte Bedingungen schufen und damit zumindest im organisatorischen Rahmen Endrundenniveau boten.
Die Mittellandhalle war in der Vergangenheit bereits mehrfach Austragungsort von nationalen Meisterschaften und internationalen Turnieren. „Mit der Erweiterung des Komplexes Mittellandhalle um eine zweite moderne Dreifeldhalle haben wir die sportlichen Bedingungen hier vor Ort noch attraktiver gestaltet und uns damit als Austragungsort für derartige Großveranstaltungen bei allen deutschen Sportverbänden empfohlen“, weiß Bürgermeister Keindorff.
Die Endrunde des deutschen Länderpokals findet vom 03. – 06. April 2014 in der Mittellandhalle in Barleben statt.
Bildtext: Barlebens Bürgermeister, gleichzeitig Schirmherr des diesjährigen deutschen Länderpokals im Handball, Franz-Ulrich Keindorff eröffnete gemeinsam mit Carsten Krüger, Vizepräsident des Jugend- und Nachwuchsleistungssports sowie Maik Gehricke, Präsident des Barleber Handballclubs, die Vorrundenspiele. Mehr als 600 Gäste aus ganz Deutschland waren in die Mittellandhalle nach Barleben gekommen. (v.r.)
zurück