Gemeinde arbeitet weiterhin am Breitbandausbau

Gemeinde arbeitet weiterhin am Breitbandausbau           

Die Bundesregierung will gemeinsam mit Ländern, Kommunen und der Wirtschaft den Breitbandausbau in Deutschland massiv vorantreiben und hat dafür ein milliardenschweres Förderprogramm aufgelegt. Davon profitiert auch die Gemeinde Barleben und hat im Februar dieses Jahres einen Förderbescheid über 50.000 Euro von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt erhalten. Mit dem Geld sollen Ausbauprojekte für schnelles Internet geplant und Antragsunterlagen für eine weitere Bundesförderung dieser Projekte erstellt werden.
Zur schnellen Projektumsetzung und der Nutzung von Synergien ist die Gemeinde Barleben der vom Landkreis Börde ins Leben gerufenen Arbeitsgruppe „Breitband“ als Mitglied beigetreten.
Unter Federführung des Landkreises wurde im Rahmen dieser Arbeitsgruppe in dem Zeitraum von März bis Juni zunächst eine Vorplanung durchgeführt. Die Vorplanung beinhaltet unter anderem eine Präzisierung des Ausbaugebietes in der Gemeinde Barleben unter Berücksichtigung der Förderkriterien, eine Schätzung der Ausbaukosten sowie eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung und die Gegenüberstellung der möglichen Fördermodelle. 

Im Ergebnis der Planung wurde für die Gemeinde Barleben eine Empfehlung zur Umsetzung eines FTTB-Netzausbaus (Fibre-to-the-Building, zu Deutsch: Glasfaser bis zum Gebäude) ausgesprochen.
Hinsichtlich der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung wurde eine Empfehlung zur Umsetzung des sogenannten „Betreibermodells“ gegeben. Beim Betreibermodell tätigt die öffentliche Hand die Investition in das Netz und verpachtet dieses an einen Telekommunikationsanbieter. Der Vorteil: Der Mittelrückfluss kann zur Refinanzierung der ursprünglich getätigten Investitionssumme und darüber hinaus für den künftigen Netzausbau eingesetzt werden.

Nach der Realisierung der Vorplanung sind in weiteren Schritten unter anderem die Durchführung eines Konzessionsverfahrens, die Erstellung eines Businessplans, das Fördermittelantragverfahren und die Vergabe für Bau-, Liefer-, Dienst- und Ingenieurleistungen erforderlich. Die genannten Leistungen werden zu 100 Prozent aus der Breitbandförderung des Bundes finanziert. Um die Umsetzung von Ausbauprojekten zu fördern, vergibt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) bis zu 15 Millionen Euro je Projekt.
Bis spätestens Ende 2020 sollen in Deutschland flächendeckend leistungsfähige Breitbandanschlüsse verfügbar sein.




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