FSJ in der Gemeinde Barleben - Ein Erfahrungsbericht

FSJ in der Gemeinde Barleben - Ein Erfahrungsbericht                                                                       

Ein „Freiwilliges Soziales Jahr“ (FSJ) zu absolvieren, das gibt jungen Menschen die Möglichkeit auszuprobieren, ob der angestrebte Beruf im sozialen, kulturellen oder sportlichen Bereich ihren Vorstellungen entspricht. Seit 2020 steht auch die Gemeinde Barleben als Arbeitgeber für diesen einjährigen Sozialdienst zur Verfügung. In den fünf Kindereinrichtungen sowie im Bereich der Jugendarbeit bietet Die Gemeinde jungen Menschen die Möglichkeit, ein Freiwilliges Soziales Jahr zu absolvieren. Wer sich für ein FSJ in der Gemeinde Barleben interessiert, kann seine Bewerbung an die folgende Adresse richten:

Gemeinde Barleben
Michael Schumann
Ernst-Thälmann-Straße 22
39179 Barleben

Jenny Gorecki und Hanna Hinz waren die ersten FSJlerinnen, die ihren Freiwilligendienst in Kindereinrichtungen in der Gemeinde absolviert haben. 
Wie Jenny Gorecki ihre Zeit in der Kindertagesstätte „Gänseblümchen“ in Ebendorf erlebt hat, was ihre Aufgaben waren und ob ihr das Freiwillige Soziale Jahr tatsächlich bei der Berufswahl geholfen hat, schildert sie in ihrem Erfahrungsbericht.

Meine Zeit in der KiTa „Gänseblümchen“ in Ebendorf

"Mein freiwilliges soziales Jahr sollte als Hilfe zur Orientierung für meinen späteren Berufsweg dienen. Da ich künftig gerne in einem sozialen Beruf arbeiten würde, habe ich mich für ein FSJ in einer KiTa entschieden und wurde dabei persönlich von meiner Berufsberaterin Frau Grupe beraten und unterstützt. Sie hatte mir die KiTa „Gänseblümchen“ in Ebendorf vorgeschlagen. Natürlich habe ich mich dort beworben und es bis zum Ende meines FSJ nicht bereut. Ich hatte dort eine sehr schöne Zeit und verlasse meine Einsatzstelle auch nur schweren Herzens.

Ich unterstützte zu meiner Zeit dort überwiegend die Erzieher im Krippenbereich. Zu meinen Aufgaben zählten die Mitbetreuung der Kinder, Betten ab- und beziehen, das Wischen der Tische nach den Mahlzeiten sowie das Basteln für und mit den Kindern.

Zu meinen Kollegen hatte ich ein gutes Verhältnis. Zudem bedanke ich mich vor allem bei meinen drei Kolleginnen Jenny, Sandy und Stella. Sie waren meine Bezugspersonen in der Krippe und begleiteten mich durch meinen beruflichen Alltag. Sie standen mir mit Rat und Tat zur Seite und dafür bin ich Ihnen sehr dankbar.

Ich habe durch mein FSJ gemerkt, wie viel Spaß mir die Arbeit mit Kindern macht. Auch wenn es teilweise sehr anstrengend war, schloss ich die Kinder der Mäusegruppe in mein Herz. Ich kann mich noch daran erinnern, wie schwierig es für mich war, die Kinder an die nächste Gruppe weiterzugeben. Doch mit dem Abschied der ehemaligen Mäuse durften wir auch wieder neue Mäuse begrüßen. Zu sehen wie die Kinder mit der Zeit größer geworden sind, angefangen haben zu sprechen und neue Sachen ausprobiert haben, zauberte mir jedes Mal ein Lächeln ins Gesicht. Somit kann ich sagen, dass mir nicht nur meine Kollegen fehlen werden, sondern auch die Kinder.

Nach meinem FSJ werde ich eine Ausbildung zur Sozialassistentin beginnen. Durch meine Arbeit in der KiTa „Gänseblümchen“ wurde mir bewusst, dass ich gerne in diese berufliche Richtung gehen würde. Ich möchte Kinder in ihrer Entwicklung begleiten und unterstützen. Ich freue mich bereits sehr auf meine Ausbildung und denke, dass ich durch mein FSJ bereits viele hilfreiche Eindrücke über den Beruf als Erzieherin erlangen konnte." Jenny Gorecki

 zurück