ECOLE Stiftung vergibt Auftrag zum Bau des neuen Gymnasiums in Barleben

ECOLE Stiftung vergibt Auftrag zum Bau des neuen Gymnasiums in Barleben
Die ECOLE Stiftung hat am Mittwoch der Bietergemeinschaft Industriebau Wernigerode GmbH und Wilhelm Wallbrecht GmbH & Co. KG offiziell den Auftrag zur Sanierung und zum Umbau des ehemaligen Gebäudes der Elektromotoren und Gerätebau Barleben GmbH zum neuen Sitz des Internationalen Gymnasiums Pierre Trudeau vergeben.
„Wir freuen uns, dass wir nach sehr intensiven Gesprächen mit einem straffen Zeitplan nun einen weiteren Meilenstein für den Schulneubau des Internationalen Gymnasiums Pierre Trudeau erreicht haben“ stellt Stiftungsvorstand Marco Langhof fest. „Damit fällt nun endlich auch der Startschuss für die konkreten Bauaktivitäten.“ Dr. Michael Kleinen, Schulleiter und künftiger Hausherr betont: „Ich bin sehr erleichtert, dass die Wünsche der Schüler und Lehrer immer im Mittelpunkt standen – auch wenn sehr hart verhandelt wurde und auch ich als Schulleiter eine Menge lernen konnte. Im Ergebnis der Verhandlungen konnten wir noch einige Verbesserungsmöglichkeiten umsetzen.“
Auch Franz-Ulrich Keindorff, Bürgermeister von Barleben und Mitglied des Stiftungsrates, zeigt sich zufrieden: „Ich denke, dass dies auch für Barlebens Bürger eine sehr gute Nachricht ist. Der neue Schulstandort wird ein weiterer Gewinn für den attraktiven Schulstandort Barleben. Und: nebenbei wird das eine oder andere Verkehrsproblem gelöst.“ Hocherfreut zeigen sich auch die Geschäftsführer der beiden erfolgreichen Bauunternehmen. Frank Siebrecht, Geschäftsführer der Wilhelm Wallbrecht GmbH & Co. KG meint: „Natürlich freuen wir uns, dass regionale und mittelständische Unternehmen zum Zuge kommen.“ Peter Schmidt, Geschäftsführer der Industriebau Wernigerode GmbH betont: „Wir sind sehr zuversichtlich, das Bauvorhaben zur vollen Zufriedenheit der Lehrer, Schüler und Eltern zu realisieren; immerhin realisierten und realisieren wir gemeinsam zehn Schulbauprojekte in Magdeburg. Allerdings ist dies unser erstes Projekt mit einem freien Schulträger. Wir sind sehr beeindruckt von der professionellen Vorbereitung und dem kompromisslosen Qualitätsverständnis.“
Da die Schülerzahlen in den letzten Jahren am Gymnasium stetig angestiegen sind, reichten die Räumlichkeiten in der Herrenvilla am Breiteweg 147 in Barleben nicht mehr aus. Es wurden zusätzliche Räumlichkeiten in der Sekundarschule in der Feldstraße angemietet. Mit dem Bau des neuen Schulgebäudes in der Bahnhofstraße wird jetzt eine Industriebrache zu einem Gymnasium umgebaut. Für die Schülerinnen und Schüler, sowie für das Lehrpersonal werden niveauvolle Unterrichtsräume geschaffen, die zum Lernen einladen. Die Baukosten belaufen sich auf rund neun Millionen Euro. Das neue Gymnasium soll in gut einem Jahr bezugsfertig sein. Da das Gymnasium für das neue Schuljahr einen Anmelderekord zu bewältigen hat, wird für die Zeit bis zum Einzug in das neue Schulgebäude eine weitere Zwischenlösung in Form von vier Raumzellen geschaffen.