Beratungen der Arbeitsgruppen haben begonnen

Beratungen der Arbeitsgruppen haben begonnen                             

Noch in der Urlaubs- und Ferienzeit haben die Beratungen der Arbeitsgruppen zur „Zusammenlegung der Grundschule Barleben und der Ganztagsschule Barleben in den Räumlichkeiten der Ganztagsschule Barleben“ und „Zentralisierung der Kindereinrichtungen in Barleben in dem Gebäude der Grundschule Barleben“ begonnen.  Am 18.08. und am 19.08. fand die jeweils erste Sitzung der Arbeitsgruppe „Kinderkrippe“ und der Arbeitsgruppe „Kindergarten“ statt.
Zu den Mitgliedern gehören neben den Einrichtungsleiterinnen und einem weiteren Vertreter der jeweiligen Einrichtung Vertreter der Elternkuratorien, Vertreter der Verwaltung und die Vorsitzenden des Sozial- und des Finanzausschusses. Die Beteiligung des Finanzausschusses konnte allerdings nur dank der Teilnahme eines Finanzausschussmitgliedes der Fraktion FDP abgesichert werden, da der Vorsitzende des Finanzausschusses, Dr. Edgar Appenrodt, auch der Vorsitzende der Fraktion FWG/Piraten ist, und diese die Mitarbeit in allen Arbeitsgruppen ablehnt.

In den Beratungen der Arbeitsgruppen „Kinderkrippe“ und „Kindergarten“ wurde deutlich, dass die Zentralisierung der Kindereinrichtungen grundsätzlich befürwortet wird. Bedenken haben die Elternvertreter von Kinderkrippe und Kindergarten hinsichtlich der Zusammenlegung der Schulen in ein Gebäude. Den Elternvertretern nach, können sich viele Eltern nicht vorstellen, dass ihr Grundschulkind mit den Ganztagsschülern zusammen in einem Schulgebäude unterrichtet wird. Den Vorschlag, mit einem Besuch in der „Johannes Gutenberg Gesamtschule“ in Wolmirstedt, die mit der gemeinsamen Beschulung von Grund- und Ganztagsschülern in einem Gebäude sehr erfolgreich ist, dahingehende Bedenken zu beseitigen, haben die Elternvertretern deutlich positiv bewertet. Ein entsprechender Termin soll kurzfristig organisiert werden.
Gesprächsbedarf gibt es auch bezüglich des Weges zwischen dem Hort und der Ganztagsschule. Etwa 750 Meter liegen zwischen den beiden Einrichtungen. Schülerlotsen einzusetzen, Schülerpatenschaften zu initiieren und die Hausaufgaben in der Schule zu erledigen, um schwere Bücher in der Schule zu lassen, waren einige der diskutierten Vorschläge in den Arbeitsgruppen. Ein weiterer Vorschlag sieht vor, den Frühhort, der derzeit von 15 Kindern besucht wird, gleich in der Schule anzubieten.
Die Verkehrsführung und die Parksituation an beiden Einrichtungen gründlich zu durchdenken und dabei die Interessen der Anwohner in der Feldstraße zu berücksichtigen, sind nach Ansicht der Elternvertreter ebenfalls wichtige Aspekte, mit denen sich im diesem Zusammenhang befasst werden muss.

Insgesamt sind fünf Arbeitsgruppen (AG Kinderkrippe, AG Kindergarten, AG Hort, AG Grundschule und AG Ganztagsschule) mit Vertretern aller beteiligten und mitarbeitswilligen Interessengruppen ins Leben gerufen worden, um die Vor- und Nachteile bei der Schulzusammenlegung und der Zentralisierung der Kindereinrichtungen in Barleben intensiv zu diskutieren und abzuwägen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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