Barleben auf dem Weg zu einer Gesundheitskommune

Barleben auf dem Weg zu einer Gesundheitskommune
Die Gemeinde Barleben lässt ab Februar 2011 eine systematische Analyse zur Verbesserung der gesundheitlichen Rahmenbedingungen für Bewohner und Arbeitskräfte durchführen. Befragt werden die Gemeindemitglieder in einem Zeitrahmen von vier Monaten. Im Fokus steht u.a. die Beurteilung der Lebensqualität sowie der gesundheitsfördernden Angebote und Dienstleistungen, welche abschließend unter dem Aspekt „gesundheitsfördernde Kommunalpolitik“ ausgewertet werden.
„Barleben beschreitet mit dieser Zusammenarbeit Neuland, denn dieses Projekt mit der Hochschule Magdeburg-Stendal ist bislang einmalig in Sachsen- Anhalt“, informierte Prof. Dr. med Eberhard Göpel, der für die Hochschule das Projekt coacht und darauf hinwies, dass dieses Gesundheitsprojekt eines von 23 in der gesamten Bundesrepublik ist.
„Die Pionierfunktion liegt uns, die Analyse passt zudem in unser Konzept, um möglicherweise als Gemeinde zu reagieren“, stellte Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff fest.
Ziel dieser Untersuchung ist es, eine Situations- und Bedarfsanalyse durchzuführen, welche begründete Entscheidungsgrundlagen und Handlungsempfehlungen für eine gesundheitsfördernde Kommunalentwicklung liefern soll. Dies bedeutet mehr Chancen für die Bewohner, Arbeitskräfte und Besucher auf ein gesundheitsförderndes, kommunales Zusammenleben in der Gemeinde Barleben.
Die Mitglieder der Projektgruppe „KoGe“ Christian Lüder, Franziska Dittrich, Kathleen Eder und Carolin Lampe begannen im Januar 2011 mit ihrer Arbeit. Die Studierenden des Studienganges „Gesundheitsförderung und -management“ der Hochschule Magdeburg-Stendal ebnen mit diesem Projekt den Schritt in Richtung einer regionalen Gesundheitswirtschaft.
Durch das Ausfüllen und Abgeben des Fragebogens, der dieser Ausgabe des Mittellandkuriers beiliegt, haben die Bürger der Gemeinde die Chance, aktiv durch ihre Beurteilung, an der Gestaltung einer möglichen Gesundheitskommune mitzuwirken und mitzubestimmen.