9. Internationale Kooperationsbörse

9. Internationale Kooperationsbörse             

Die Gemeinde Barleben war vom 22. bis 24. April wieder Austragungsort für die Internationale Kooperationsbörse. Mehr als 140 Teilnehmende aus ganz Deutschland, Lettland, Serbien, Bulgarien, Tschechien, USA und der Schweiz waren in Barleben zu Gast. Partnerland der diesjährigen Internationalen Kooperationsbörse war die Schweiz.

Im Vordergrund der Veranstaltung standen die Unternehmensvorstellungen, Erfahrungsaustausche und die Netzwerkarbeit.  So ging es bei dem sogenannten „Matching“ darum, branchenspezifisch passgenaue Business-to-Business-Gespräche zwischen den Teilnehmern zu arrangieren. Ein Format, das sich zum Kern der Internationalen Kooperationsbörse entwickelt hat. Der Besuch der Hannover Messe – der weltweit größten und bedeutendsten Industriemesse – gehörte ebenfalls zum Programm der Internationalen Kooperationsbörse.  

Bei der Vorstellung des Partnerlandes Schweiz sagte Claudia Jehlen, Leiterin der Investitionsförderung des Swiss Business Hub Germany, dass Deutschland der wichtigste Handelspartner der Schweiz ist. Es gibt zwar einige schwergewichtige Unternehmen in der Schweiz, jedoch „sind 99 Prozent der Unternehmen mittelständische Betriebe“. Diese Betriebe wollen „sich vernetzen und suchen Kooperationen“ in Deutschland. „Doch je nördlicher wir schauen, desto weniger sind unsere Länder vernetzt“, so Jehlen. Das soll sich ändern. Für Kooperationen würden Schweizer Unternehmen verstärkt nach Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen schauen. Die Außenhandelsexpertin war daher bei der Kooperationsbörse in Barleben auch als Vernetzungspartnerin unterwegs gewesen.

Mit Ulrich Niemann hatte auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz einen Vertreter zur Internationalen Kooperationsbörse nach Barleben geschickt. Der Referatsleiter stellte in seinen Ausführungen das Programm „Partnering in Business with Germany“ in den Mittelpunkt. „Als Instrument der deutschen Außenwirtschafts bringt das Programm vor allem mittelständische Unternehmen aus Entwicklungs- und Schwellenländern mit deutschen Unternehmen für Unternehmenskooperationen zusammen“, erklärte Niemann.

Sven Fricke, Wirtschaftsförderer der Gemeinde Barleben, zieht ein positives Resümee: „Dass wir von Jahr zu Jahr mehr Teilnehmer für die Kooperationsbörse verzeichnen, zeigt uns, dass wir mit unserem neugedachten Konzept, Unternehmen nach ihren Schwerpunkten und Interessen zielgenau beim Matching zusammenzubringen, gemixt mit kurzen Unternehmensvorstellungen und einer Ausstellerschau, den richtigen Nerv bei den Teilnehmern getroffen haben.“

Bericht über die Kooperationsbörse auf der Internetseite des Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz: https://partnering-in-business.de/news/das-mittelstandsprogramm-partnering-in-business-with-germany-pg-auf-der-9-internationalen-kooperationsboerse-in-barleben/