4. Internationale Kooperationsbörse in Barleben

4. Internationale Kooperationsbörse in Barleben                                 

Ein gut funktionierendes Netzwerk ist für Unternehmen genauso hilfreich, wie Synergien aufzuzeigen und auftragsbezogene Unternehmenskooperationen anzubahnen. Um dafür eine geeignete Plattform zu bieten, veranstaltete das Unternehmerbüro der Gemeinde Barleben, unterstützt durch das Enterprise Europe Network Sachsen-Anhalt (EEN), die Industrie- und Handelskammer Magdeburg (IHK) und die tti Magdeburg GmbH eine internationale Kooperationsbörse in Barleben. Die mittlerweile 4. Veranstaltung dieser Art fand am 26. und 27. April dieses Jahres in Barleben statt.
Während es am ersten Veranstaltungstag um Unternehmensvorstellungen, Erfahrungsaustausche und Netzwerkarbeit ging, stand für die knapp 50 Teilnehmer aus Deutschland und Polen am zweiten Tag der Kooperationsbörse der Besuch der Hannover Messe auf dem Programm.
Zum Auftakt der von Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff eröffneten Kooperationsbörse sprach die Hallenserin Cornelia Pieper, Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Gdansk (Polen), über aktuelle Fragen der deutsch-polnischen Beziehungen. Die FDP-Politikerin erinnerte zunächst daran, dass wir in diesem Jahr das 25-jährige Jubiläum des Nachbarschaftsvertrages mit Polen begehen. Sie wies daraufhin, dass gerade solche Kooperationsbörsen wie in der Gemeinde Barleben Beispiele für gelebte Zusammenarbeit mit Polen sind. Cornelia Pieper hob die europäische Offenheit des Großteils der Polen hervor und bezeichnete besonders die Bewohner Pommerns als dynamisch und freiheitsliebend. Schließlich nahm die polnische Freiheitsbewegung um Lech Walensa auf der Lenin-Werft in Gdansk ihren Anfang.
Die Generalkonsulin regte die Teilnehmer der Kooperationsbörse an, Wirtschaftsbeziehungen zu Polen aufzunehmen. Mittlerweile ist Deutschland der größte Handelspartner der Polen. Sie informierte darüber, dass es in Sachsen-Anhalts Landesregierung Überlegungen gibt, Partnerschaftsbeziehungen mit einer weiteren Wojewodschaft aufzunehmen. „Vielleicht wäre es auch angebracht, einmal ein Treffen mit Unternehmen aus Sachsen-Anhalt in Gdansk zu organisieren.“
Für verstärkte wirtschaftliche Beziehungen sprach sich auch Maciej Machela von der Handwerkskammer Glatz im Süden Polens aus. Er dankte Cornelia Pieper für ihre „weisen Worte“, die sich mit seinen Erfahrungen der deutsch-polnischen Zusammenarbeit decken.
Den Teilnehmern an der Kooperationsbörse boten sich an diesem Tag vielfältige Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme und für anregende Gespräche, was in der anschließenden Diskussion bestätigt wurde. Barlebens Wirtschaftsförderer Sven Fricke freut es: „Die nationale und internationale Beteiligung zeigt sehr deutlich, dass Barleben als interessanter Wirtschaftsstandort auch international wahrgenommen wird. Im stärker werdenden Wettbewerb der innovativen Wirtschaftsregionen untereinander ist dies eine sehr gute Ausgangssituation für weiterführende Aktivitäten.“

Bildtext: Die deutsche Generalkonsulin in Gdansk (Polen), Cornelia Pieper, war Ehrengast bei der 4. Internationalen Kooperationsbörse in Barleben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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