10. Fest der Vereine in Meitzendorf

 
  10. Fest der Vereine in Meitzendorf
 

Zum 10. Mal feierten die Meitzendorfer Vereine ihr einzigartiges Fest, ihre 100 Minuten selbstgemachte Kultur. Christel Büchner, Vorsitzendes des Meitzendorfer Kultur- und Sportvereins, erinnerte an die mit der Übergabe des Dorfgemeinschaftshauses vor zehn Jahren begründete Tradition.

Seitdem dominieren am ersten Samstag im November Spaß und gute Laune. Und davon gab es an diesem Samstagabend reichlich. Volker Huß konnte als neuer Moderator zwar nicht an die Klasse des bislang brillierenden und in diesem Jahr etwas kränklichen Klaus-Dieter Balko anknüpfen, sorgte aber mit seinen teils tiefsinnigen Übergängen für den Fortgang des flotten Programms unter dem Motto „Vereine auf Reisen“.

Für den stimmungsvollen Auftakt sorgten mit „Afrikanischem Feuer“ die Hupfdohlen, die seit ihrem Eintritt in die Meitzendorfer und Barleber Kulturlandschaft im Jahre 1997 für tänzerische Furore sorgen. Ob die Meitzendorfer Tai-Chi-Gruppe des HKC tatsächlich in der Lage ist, Metalldiebe in der Ortschaft zu stoppen, mag dahin gestellt sein. Ihre asiatischen Kampf- und Waffenformen waren jedenfalls eine Bereicherung des Programms. Dass Tischtennis ihr Leben ist, unterstrichen die 16 Volkssportler des Tischtennisvereins.

Aber aus Kapazitätsgründen können gegenwärtig keine neuen Spieler aufgenommen werden. Eine Werbung für den Sport war der Auftritt allemal. Wie auch der, der Freiwilligen Feuerwehr und des Fördervereins der Meitzendorfer Ortsfeuerwehr mit den musikalischen Hollywood-Impressionen.

Am Ende des Ganges durch die Zuschauerreihen landeten die Hupfdohlen bei ihrem zweiten und überaus farbenprächtigen Auftritt in Bollywood und begeisterten mit indischer Folklore. Landkartenmäßig wurden die Hupfdohlen nur noch von den Sängern des Meitzendorfer Chores übertroffen, die musikalisch einmal um die halbe Welt reisten. Mit der Stimmungskanone Anton aus Tirol schufen die Sängerinnen um ihren musikalischen Chef Johannes Könitz einen mehr als gelungenen Übergang zum großen Finale, in dem sich noch einmal alle Teilnehmer der 10. Vereins-Gala präsentierten und Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff die Möglichkeit boten, das Engagement aller Mitwirkenden über den grünen Klee zu loben.

Da gab es nur ein Resümee: Auch das 10. Fest der Vereine war Spitze. 30 Minuten später setzte dann ein tolles Höhenfeuerwerk noch eins drauf.