Weiter Interesse für Barleber PPP-Projekt
Weiter Interesse für Barleber PPP-Projekt
Die Barleber Sekundarschule bietet alles, was die Herzen der Schüler und Lehrer höher schlagen lässt. Der Schulneubau sieht nicht nur schick aus, sondern ruft sogar Nachahmer auf den Plan, weil er auch aus finanzieller Sicht einzigartig ist. Die Schule wurde nämlich im Rahmen eines PPP-Projektes (Public Private Partnership) errichtet.
Die Firma Goldbeck Gebäudemanagement hat für die Gemeinde die Schule gebaut und übernimmt zugleich für die nächsten 20 Jahre alle Serviceleistungen rund um die Immobilie, bevor die Schule in Gemeindeeigentum übergeht. Barleben zahlt dafür fortan einen jährlichen Beitrag und spart so unterm Strich rund 20 Prozent aller Kosten.
Sachsen-Anhalts Ministerium der Finanzen hat die Barleber Schule zum Pilotprojekt des Landes erklärt. Seitdem beschäftigt sich eine im Ministerium angesiedelte Task-Force-Arbeitsgruppe intensiv mit dem Barleber Projekt. Mitte Januar traf sich die Arbeitsgruppe in Barleben, um über eine weitere Verallgemeinerung der Barleber Erfahrungen zu diskutieren.
Wie Hans-Gottfried Slama, Referent der PPP-Task-Force im Ministerium für Finanzen, informierte, gibt es derzeit neun Projekte in Sachsen-Anhalt, mit denen sich die Task-Force beschäftigt hat und noch beschäftigt. Neben dem Schulprojekt in Barleben gehören dazu die Justizvollzugsanstalt Burg/Madel und das Projekt der Ganztagsschule in der Gemeinde Sülzetal. Das Barleber Projekt hat dabei – und darin waren sich alle Gäste des Informationsbesuches einig – Vorbildcharakter.