Weißer Ring wirbt für mehr Öffentlichkeit

Weißer Ring wirbt für mehr Öffentlichkeit
Am bundesweiten Tag der Kriminalitätsopfer trafen sich ehrenamtliche Mitarbeiter von der Barleber Außenstelle des Weißen Rings mit Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff. Außenstellenleiter Dieter Montag sowie die Rechtsanwälte Mark Bergemann und Thomas Klaus und die Polizisten Doreen Bollert und Manfred Knechtel berichteten über die Arbeit des Weißen Rings in Barleben und im Bördekreis. Dabei wurden Erfahrungen ausgetauscht, wie gerade im Bereich der Prävention weiter und besser zusammengearbeitet werden kann.
Bürgermeister Keindorff – die Gemeinde Barleben ist seit fünf Jahre Mitglied im Weißen Ring – unterbreitete den Vorschlag, beispielsweise die Messe „Älter werden – fit, mobil und sicher“ sowie die Begegnungsstätte der Volkssolidarität zu nutzen, um vor allem Senioren mit dem Thema vertraut zu machen. Über seine engagierte Arbeit bei der Betreuung von Kriminalitätsopfern könnte der Weiße Ringe auch im Zusammenhang mit dem internationalen Fußballturnier der Internationalen Polizei-Assoziation in Barleben im September informieren.
Der Weiße Ring bietet unmittelbare Hilfe für Kriminalitätsopfer und ihren Familien. Er tritt öffentlich für die Verbesserung der rechtlichen und sozialen Situation der Geschädigten ein. So wurden im Bördekreis Spenden in Höhe von über 23.000 Euro an Kriminalitätsopfer weitergegeben. Der Weiße Ring hilft durch persönliche Betreuung und bietet beispielsweise kostenlose Erstberatung bei einem freigewählten Anwalt an.