Vortrag über Hillerslebens bewegte Geschichte ist erste Veranstaltung des Fördervereins Mehrgenerationenzentrum
Vortrag über Hillerslebens bewegte Geschichte ist erste Veranstaltung des Fördervereins Mehrgenerationenzentrum
Das Gelände zwischen Hillersleben Dorf und Hillerleben Siedlung hat gerade im 20. Jahrhundert einiges durchstehen müssen. Stationierte Atomwaffen, Häftlinge aus dem Konzentrationslager, Umweltverschmutzung und Renaturierung. In der Geschichte der Heeresversuchsanstalt Hillersleben gibt es viele unglaubliche Episoden.
Dies erfuhren kürzlich die mehr als 100 Besucher des Diavortrages von Klaus-Peter Keweloh in der Begegnungsstätte der Volkssolidarität in Barleben. Der Hobbyhistoriker zeichnete in seinem spannenden Vortrag den Weg Hillerslebens als Heeresversuchsanstalt im dritten Reich bis zum Abrücken der Roten Armee nach. Von spektakulären Waffenprojekten, visionären Vorhaben und geheimen Waffentests war die Rede. Ausführlich ging Keweloh auch auf die Übernahme des Areals nach 1945 durch die Rote Armee und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Menschen und die Natur dieser Region ein, was er durch Fotovergleiche verdeutlichte.
Bildtext: Mehr als einhundert Interessierte verfolgten den Vortrag über die Heeresversuchsanstalt Hillersleben des Hobbyhistorikers Klaus-Peter Keweloh in Barleben. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Förderverein des Mehrgenerationenzentrums. Sie gilt als Auftakt einer Reihe weiterer geplanter Veranstaltungen des Vereins.
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