Tag der offenen Tür im Gefechtsübungszentrum Letzlingen
Tag der offenen Tür im Gefechtsübungszentrum Letzlingen
Zum fünften Mal hatte die Bundeswehr am ersten Septembersamstag zu einem Tag der offenen Tür in das Gefechtsübungszentrum des Heeres (GÜZ) nahe Letzlingen eingeladen. Etwa 5000 Menschen nahmen das Angebot an und strömten in die Altmark-Kaserne, um sich über die Ausbildung ohne scharfen Schuss zu informieren und die Technik des Heeres zu inspizieren. Auf dem Kasernengelände gab es zusätzlich Info-Stände unter anderem von der Bundesforst, dem Bundeswehr-Dienstleistungszentrum, des Kampfmittel-Beseitigungsdienstes, des Reservistenverbandes sowie auch des Tourismusverbandes Colbitz-Letzlinger Heide in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Barleben. Der Leiter des GÜZ, Oberst Uwe Alexander Becker, sprach zur Begrüßung der Gäste, unter ihnen Barlebens Bürgermeister und stellvertretender Vorsitzender des Tourismusverbandes Colbitz-Letzlinger Heide, Franz-Ulrich Keindorff, von einem besonderen Tag der offenen Tür, weil es mehrere Gründe zum Feiern gibt. Zum einen das 60-jährige Bestehen der Bundeswehr, das 25-jährige Jubiläum der Armee der Einheit und das mittlerweile 20-jährige Bestehen des Gefechtsübungszentrums. Der Oberst informierte, dass in diesen zwei Jahrzehnten allein 250 Millionen Euro ausgegeben wurden, um ein Areal von 21000 Hektar von Altlasten zu befreien. Wichtig für die Bundeswehr, dass sich die militärische Nutzung und der Natur- und Umweltschutz ergänzen. Oberst Uwe Alexander Becker rechnet im Zuge der Umstrukturierungen der Bundeswehr mit weiteren 200 Soldaten am Standort Letzlingen. Derzeit sind im GÜ̈Z 1100 Soldaten und Mitarbeiter beschäftigt, davon 440 im zivilen Bereich.
Höhepunkt des Tages der offenen Tür war eine „dynamische Waffenschau“, eine Übung mit Panzern und Scharfschützen, die außerhalb der Kaserne am Rande des Truppenübungsplatzes Altmark stattfand.
Bildtext: Der Tag der offenen Tür zog zahlreiche Besucher in das Gefechtsübungszentrum des Heeres in Letzlingen. Bevor es zur dynamischen Waffenschau ging, begrüßte Oberst Uwe Alexander Becker die eingeladenen Gäste.