Tag der offenen Tür beim Barleber Heimatverein

Tag der offenen Tür beim Barleber Heimatverein

Nach einer kurzen Pause öffnet der Barleber Heimatverein seit dem 27. August dieses Jahres immer wieder dienstags seine Tür. Am Freitag zuvor wurden bei einem Tag der offenen Tür die beiden neuen Ausstellungen „Festumzug 950-Jahr-Feier“ und „Die Zeitkapsel der alten Sekundarschule“ vorgestellt.

Die erste Ausstellung dient vor allem dazu, die auf zwei CD’s vorliegenden Informationen über das Barleber Jubiläum und den Festumzug in Wort und Bild historisch zu ergänzen. Mitglieder des Heimatvereins waren der Meinung, dass die Wiedergabe des Festumzugs zwar interessant und kurzweilig ist, aber nicht die ganze Dimension der 950 Jahre widergibt. „Wir haben uns dabei bemüht, möglichst neue Informationen einfließen zu lassen“, schildert Erich Wehner die Vorgehensweise. „Dazu gab es noch einmal einen regen Schriftverkehr.“ Das Ergebnis ist in der neuen Ausstellung zu sehen, wo zunächst Antworten auf die Frage gesucht werden, wo war Bardo zu Hause. „In den zwölf Tafeln spiegelt sich die gesamte Geschichte des Ortes wider“, erläutert Ortschronistin Kerstin Dünnhaupt. „Dabei fließen neue Informationen über Benno I, den Warner oder Bogard von Barleben ein.“

Die 2. Ausstellung in der mittlerweile aus allen Nähten platzenden Heimatstube widmet sich dem Bau der Sekundarschule. Die Palette der Informationen reicht von der Grundsteinlegung 1959 mit Bürgermeister Otto Lehmann bis zum Abriss vor fünf Jahren. Verwertet wurde für die Informationen eine Zeitkapsel, die aus dem Fundament geborgen wurde und Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff aufbewahrt.

 


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