Straßen sollen nach Partnerkommunen benannt werden
Straßen sollen nach Partnerkommunen benannt werden
Barlebens Partnerkommune Notre Dame d’Oé hat es mit der „Rue de Barleben“ vorgemacht. Als Zeichen der Anerkennung der partnerschaftlichen Beziehungen hat die französische Gemeinde eine Straße in einem Wohngebiet nach ihrer deutschen Partnerkommune benannt. Nun sollen auch in Barleben bald öffentliche Verkehrsanlagen wie Straßen, Wege und Plätze nach den Partnerkommunen Notre-Dame-d’Oé, Wittmund, Tzarevo und Lukavacz benannt werden. Das hat der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung am 12.03.2015 nach einem gemeinsamen Antrag der Fraktionen FDP, SPD und LUB beschlossen.
Diese hatten beantragt, in dem „Wohngebiet ’Schinderwuhne Süd‘ die Straßen nach den Partnerkommunen zu benennen“. Das ist neben den Partnerschaftsstelen in den Ortschaften Barleben, Ebendorf und Meitzendorf ein weiteres Zeichen der Verbundenheit der Gemeinde Barleben mit den Partnerkommunen. Die Vorschläge für die Straßen- und Wegebezeichnungen werden in den vorzeitigen Bebauungsplan Nr. 31 für das Wohngebiet „Schinderwuhne Süd“ einfließen.
Die Gemeinde Barleben hat mittlerweile vier Partnerschaften mit den Kommunen Notre Dame d’Oé in Frankreich, Wittmund in Ostfriesland, Tzarevo in Bulgarien und Lukavacz in Bosnien und Herzegowina abgeschlossen. Alle Kommunen pflegen einen intensiven Kontakt und es gibt viele wechselseitige Besuche sowohl auf kommunaler als auch auf gesellschaftlicher Ebene.
Bildtext: Dieses Bild von dem Straßenschild "Rue de Barleben" (Barleber Straße) machte Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff bei seinem letzten Besuch in der Partnerstadt Notre Dame d'Oè im vergangenen Jahr. Nach dem Beispiel der französischen Kommune soll es auch in Barleben bald Straßen geben, die nach den Partnerkommunen benannt sind.