Sportpark Barleben eröffnet: Neue Anlage verbindet Breiten-, Vereins- und Schulsport 

Der Sportpark Barleben ist eröffnet. Hunderte Besucherinnen und Besucher nutzten am Eröffnungstag die Gelegenheit, die neue Sportanlage in der Angerstraße kennenzulernen und bei einem bunten Sport- und Familienfest selbst aktiv zu werden. Von 10 bis 15 Uhr stand der neue Sportpark ganz im Zeichen des Sports und der Begegnung.

Bürgermeister Frank Nase und Innenministerin Dr. Tamara Zieschang eröffneten die Anlage gemeinsam mit Barlebens Ortsbürgermeister Christopher Schult. In seinem Grußwort ging der Bürgermeister auf den besonderen Stellenwert ein, den der Sport in der Gemeinde Barleben hat: „Mit dem neuen Sportpark haben wir in Barleben einen modernen und vielseitig nutzbaren Ort für Sport, Bewegung und Begegnung geschaffen. Die kurze Bauzeit und die hohe Investition zeigen, welchen Stellenwert der Sport für unsere Gemeinde hat. Besonders freut mich, dass die Anlage nicht nur unseren Vereinen, sondern auch dem Schulsport und damit vielen Kindern und Jugendlichen offensteht. Dass zur Eröffnung gleich Hunderte Bürgerinnen und Bürger gekommen sind und den Sportpark aktiv genutzt haben, ist ein großartiger Auftakt. Mein Dank gilt allen, die zum Gelingen des Projekts und der Organisation des Eröffnungsfestes beigetragen haben.“

Die neue Sportstätte wurde in einer Bauzeit von lediglich 16 Monaten fertiggestellt. Insgesamt wurden rund 3,2 Millionen Euro investiert, davon rund 1,1 Millionen Euro Fördermittel des Landes Sachsen-Anhalt.

Der Sportpark Barleben bietet vielfältige Möglichkeiten für den Schul-, Vereins- und Breitensport. Mittelpunkt der Anlage ist das Fußballfeld. Rundherum befinden sich unter anderem ein Fußball-Minifeld, ein Beachvolleyballfeld, eine Tartanlaufbahn, ein Multifunktionsspielfeld, das zum Beispiel für Tennis und Basketball genutzt werden kann, sowie eine Weitsprunganlage und eine Kugelstoßanlage.

Auch für Zuschauer und die Organisation von Sportevents bietet der Sportpark moderne Bedingungen. Zwei überdachte Tribünen mit mehren hundert Sitz- und Stehplätzen ermöglichen den Blick auf das Sportgeschehen. Darüber hinaus stehen moderne Räumlichkeiten für Polizei, Rettungskräfte und Sprecher zur Verfügung.

Wie vielfältig die neue Anlage genutzt werden kann, zeigte bereits das Eröffnungsfest. Der Kreissportbund hatte die Möglichkeit geschaffen, vor Ort das Deutsche Sportabzeichen abzulegen. Dafür mussten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Übungen aus den Bereichen Kraft, Koordination, Schnelligkeit und Ausdauer absolvieren – darunter Weitsprung, Kugelstoßen, Schlusssprung, Sprint und Langlauf. Mehr als 70 Deutsche Sportabzeichen konnten im Rahmen des Festes vergeben werden. Außerdem hatten der FSV Barleben 1911 und der Turn- und Sportverein Fußball- und Beachvolleyball-Turniere veranstaltet.

Für Unterhaltung und sportlichen Ehrgeiz sorgte der Wettbewerb „Wer stößt weiter als der Bürgermeister?“. Freiwillige konnten dabei gegen Bürgermeister Frank Nase im Kugelstoßen antreten. Es wurde ein spannender Wettstreit, bei dem sieben Sportsmänner versuchten, die fünf Kilogramm schwere Eisenkugel mit Kraft und Technik möglichst weit zu stoßen. Am Ende musste sich Frank Nase dem stellvertretenden Barleber Ortsbürgermeister, Michael Ölze, geschlagen geben, dessen Weite von 12,31 Meter nicht mehr zu überbieten war.

An dem Eröffnungsfest waren zahlreiche Barleber Vereine und Einrichtungen beteiligt. So sorgte die SG Motor Barleben mit einem Grillstand für die Verpflegung, der FSV Barleben 1911 bot Getränke an. Der Heimatverein Barleben präsentierte einen Teil seiner historischen Ortsansichten, während die Strickomas ihre selbstgemachten Mützen, Schals, Handschuhe und Socken anboten. Sportlich ging es beim Turn- und Sportverein 1874 Barleben zu, der ein Beachvolleyballturnier veranstaltete. Bürgermeister Frank Nase und Ortsbürgermeister Christopher Schult gingen hier mit eigenen Teams an den Start. Für süße Angebote sorgte die Grundschule Barleben mit einem Kuchenbasar. Die 11. Klassen des ECOLE-Gymnasiums boten den Besucherinnen und Besuchern Waffeln und Sandwiches an.

Der Sportpark Barleben soll künftig hauptsächlich den Vereinen in der Gemeinde Barleben zur Verfügung stehen. Darüber hinaus wird die Anlage auch für den Schulsport der in Barleben ansässigen Schulen genutzt.

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