Projekt zur Vermittlung spanischer Auszubildender und Fachkräfte wird fortgesetzt

Projekt zur Vermittlung spanischer Auszubildender und Fachkräfte wird fortgesetzt                                              

Die Gemeinde Barleben wird das Projekt „Mobilität und Beschäftigungsmöglichkeit“ zur Vermittlung spanischer Fachkräfte weiterführen. Der Hauptausschuss hatte in seiner letzten Sitzung grünes Licht gegeben und einer Verlängerung der Vereinbarung um ein weiteres Jahr zugestimmt. 

2014 hatten auf Initiative der Gemeinde Barleben die Industrie- und Handelskammer Magdeburg, die Agentur für Arbeit Magdeburg sowie die Gemeinden Barleben und La Pobla de Vallbona aus der Region Valencia eine Kooperationsvereinbarung zur Gewinnung ausländischer Fachkräfte und Auszubildender abgeschlossen.

Die Projektpartner sind mit großem Engagement an die Sache herangegangen. Im Januar 2016 ist die Handwerkskammer Magdeburg als weiterer wichtiger Multiplikator dem Beratungsservice „Mobilität und Beschäftigungsmöglichkeit“ beigetreten und unterstützt das Projekt.
„Es ist ein Projekt mit Beispielcharakter“, sagt Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff. Die bisherige Bilanz legt offen, dass es die Bedarfe bei den Unternehmen gibt. Seit Projektbeginn vor drei Jahren sind insgesamt 30 Arbeitskräfte und 65 Auszubildende vermittelt worden. In der Reihe der Unternehmen, an die Fachkräfte und Auszubildende aus Spanien vermittelt worden, sind auch einige Barleber Unternehmen. So haben beispielsweise das NH-Hotel, das Hotel Sachsen-Anhalt, die EKF-diagnostic GmbH, die Bösecke Spezialhochbau und Service GmbH, die Laempe Mössner Sinto GmbH und auch das Volksstimme Druckhaus den Vermittlungsservice in Anspruch genommen. 

Ein herber Rückschlag für das Projekt „Mobilität und Beschäftigungsmöglichkeit“, ins Besondere für die Vermittlung  ausländischer Auszubildender, war Ende 2016 die Nachricht über die Entscheidung der Bundesregierung, das Bundesförderprogramm „MobiPro“ auslaufen zu lassen. Mit Hilfe von „MobiPro“ konnten Auszubildende aus EU-Staaten wie Spanien, Portugal, und Bulgarien angeworben und ihnen z. B. ein Deutschkurs in ihrem Heimatland finanziert werden. Damit wollten sich die Wirtschaftskammern, die auch Projektpartner bei „Mobilität und Beschäftigungsmöglichkeit“ sind, nicht abfinden. Nach intensiven Verhandlungen mit der Landesregierung und dem zuständigen Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration ist es gelungen, ein Nachfolgeprogramm aufzusetzen.
Ein gutes Signal. Denn für das nächste Ausbildungsprogramm liegen bereits 50 Anmeldungen von Unternehmen und 80 Ausbildungsgesuche aus Spanien vor.

 



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