Neue Forschungseinrichtung im Technologiepark Ostfalen wächst
Neue Forschungseinrichtung im Technologiepark Ostfalen wächst
Der Technologiepark Ostfalen in Barleben entwickelt sich von einem überwiegend von Produktion und Dienstleistung geprägten Wirtschaftsstandort zunehmend auch als ein bedeutender Forschungsstandort in Sachsen-Anhalt. Jüngste Forschungseinrichtung, die sich hier mit einer neuen Laborhalle niederlässt, ist der Pilot Pflanzenöltechnologie Magdeburg e. V. (PPM). Im Februar hatte die Forschungseinrichtung in einer virtuellen Veranstaltung das Richtfest für das Technikum gefeiert.
Bürgermeister Frank Nase und Sven Fricke vom Unternehmerbüro der Gemeinde Barleben besuchen regelmäßig die Baustelle „Im Hasenwinkel 11“ und informieren sich über den Baufortschritt. „Die Pilotanlage, die wir hier errichten, wird etwa zehnmal so groß sein, wie die Anlage an unserem Stammsitz in Magdeburg“, erklärte die designierte Geschäftsführerin Dr. Sara Hadijali kürzlich. „Wir sind damit mehr denn je in der Lage, die Forschung auf dem Gebiet der Proteine weiter voranzutreiben.“
PPM ist seit mehr als zehn Jahren führend in der Entwicklung von Technologien zur Gewinnung und Verarbeitung alternativer Proteine sowie aus Produkten daraus. Beispiele sind Raps, Ackerbohnen, Mikroalgen- oder Insektenproteine. Derzeit wird in einem Forschungsvorhaben untersucht, inwieweit sich Pflanzenproteine als Basis für neue hochwirksame Filter eignen. In diesem Projekt ist auch das Barleber Unternehmen „Fauter Filter“ involviert.
Mit finanzieller Unterstützung des Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt innerhalb des Projektes „Forschung Ausstatten“ investiert PPM derzeit knapp zwei Millionen Euro in den Bau einer hochmodernen Laborhalle. Die vollständige Inbetriebnahme des Standortes in Barleben soll vorrausichtlich Ende 2021 erfolgen.
Bildtexdt: Der Forschungsdienstleister PPM baut derzeit ein modernes Technikum im Technologiepark Ostfalen. Bürgermeister Frank Nase (re.) und Wirtschaftsförderer Sven Fricke (li.) lassen sich von Geschäftsführerin Dr. Sara Hadjiali über den Baufortschritt informieren.