Festveranstaltung zum 50. Jahrestag der DRK-Ortsgruppe Barleben
Festveranstaltung zum 50. Jahrestag der DRK-Ortsgruppe Barleben
Im Frühjahr 1963 gründeten einige Barleber Enthusiasten die Grundorganisation Wasserrettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Bördedorf. Zu den jungen Rettungsschwimmern gehörten Achim Stein und Rudi Wollmann, Erich Knye und Volker Spoer. In der Schule gab es eine Arbeitsgemeinschaft „Junge Rettungsschwimmer“, bald folgte die Absicherung des Badebetriebs am Jersleber See und im Kreispionierlager im Ostseebad Dierhagen, seit Ende der 1960er Jahre waren Rettungsschwimmer aus Barleben schließlich Sommer für Sommer im Ostseebad Zingst im Einsatz.
Am 20. April 2013 hat nun der Ortsverein Barleben des DRK mit einer Feierstunde in der Sekundarschule Barleben an die Anfänge vor 50 Jahren erinnert. Auch langjährige Mitglieder und verdienstvolle Kameraden sollen gewürdigt werden. In der jüngeren Vergangenheit rückte das Blutspendewesen immer mehr ins Zentrum der Aktivitäten des DRK-Ortsvereins in Barleben. Die Verdienste des Blutspendeteams sollen deshalb auch während der Feierstunde geehrt werden.
Der Vorsitzende des Ortsvereins, Peter Nawrath, erinnerte an die geleistete Arbeit der Barleber Rettungsschwimmer und Rotkreuz-Mitglieder in diesen 50 Jahren und an die Tatsache, dass die Barleber Organisation ins Leben gerufen wurde, als das DRK sein 100-jähriges Bestehen beging. Die Präsidentin des DRK-Kreisverbandes, Rosemarie Kaatz, dankte den Barlebern für ihren Einsatz, mit dem sie dem Grundsatz des DRK „Aus Liebe zum Menschen“ gerecht wurden und werden. Mit der DRK-Ehrennadel zeichnete sie Gründungsmitglied Volker Spoer aus.
Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff hob das bürgerschaftliche Engagement der DRK-Ortsgruppe hervor. Die Gemeinde kann – so der Bürgermeister – nicht alles tun und ist auf Vereine wie das DRK angewiesen. „Die Gesellschaft ist längst nicht so egoistisch und gewinnorientiert wie manchmal behauptet wird.“ Franz-Ulrich Keindorff erinnerte zugleich an die Förderrichtlinien der Gemeinde, über die ein Teil der Steuereinnahmen an die Vereine weiter gegeben wird. „In Barleben muss kein Verein im Regen stehen“, sagte der Bürgermeister und überreichte an Peter Nawrath einen Regenschirm aus der neuen Werbekollektion der Gemeinde.