Einwohnerversammlung in Meitzendorf

Einwohnerversammlung in Meitzendorf                                   

Zur turnusmäßigen Einwohnerversammlung hatte Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff Anfang Mai in das Dorfgemeinschaftshaus in Meitzendorf eingeladen. Bei der Informationsveranstaltung für die Einwohner der Gemeinde Barleben ging es um die Haushaltssatzung 2016, um die Umwandlung der Ganztags- in eine Gemeinschaftsschule, um die Zentralisierung von Schulen und Kindereinrichtungen sowie um die Grünflächenpflege auf ehrenamtlicher Basis. Alles in allem gewichtige Themen, so dass es schon überraschte, dass nur wenige Einwohner gekommen waren.

In puncto Haushalt stellten der Bürgermeister sowie der Bereichsleiter Finanzen, Heiko Doberan, fest, dass die Gemeinde nach den Schwierigkeiten beginnend im Jahr 2013 noch längst nicht über den Berg ist. 2015 hatte die Gemeinde keinen genehmigten Haushalt, 2016 keinen ausgeglichenen Haushalt. Nach der Voraussage der Finanzexperten wird es wohl frühestens 2018 wieder einen ausgeglichenen Haushalt geben. Bis dahin muss die Gemeinde mithilfe von Liquiditätskrediten auskommen. Wobei der größte Teil der Kredite für Transferumlagen drauf geht, weil das Land bislang noch nicht auf die Stundungsanträge Barlebens in Sachen Finanzausgleichsgesetz geantwortet hat. Barleben schiebt also weiterhin durch 43,4 Prozent Transferumlagen und 12 Prozent Abschreibungen durch die doppische Haushaltsführung einen Kostenberg vor sich her.

Breiten Raum bei der Einwohnerinformationsveranstaltung nahm die aktuelle Situation in der Schullandschaft der Gemeinde ein. Die Umwandlung der Barleber Ganztagsschule in eine Gemeinschaftsschule hat nach den Worten von Katrin Röhrig, Leiterin Wirtschaftshof, positive Aspekte. Zum einen können Schüler aus Barleben nach der 10. Klasse in eine Abiturstufe zur Wolmirstedter Gutenbergschule wechseln. Zum anderen verhindert die künftig gleiche Schulform Abwanderungen, was ein zusätzlicher Faktor für die Sicherung des Schulstandortes Barleben ist.

Im nächsten Tagesordnungspunkt ging es um die Zentralisierung von Schulen und Kindereinrichtungen. Die anwesenden Einwohner konnten sich einen Überblick über die geplante Zusammenlegung von Gesamt- und Grundschule verschaffen. Katrin Röhrig und Architekt Michael König informierten die Anwesenden über alle Aspekte dieser beiden Projekte. Sehen Sie hier die Präsentationen >>Schulzusammenlegung<< und >>Zentralisierung der Kindereinrichtungen<<
Fazit der Darstellung: Auch nach der Umwandlung der Ganztagsschule in eine Gemeinschaftsschule und selbst nach dem beschlossenen Zuzug der Grundschule bleibt ein überdurchschnittliches Raumangebot.

Im letzten Tagesordnungspunkt ging es um die Grünflächenpflege in der Gemeinde. Rund 340.000 Quadratmeter sind in kommunaler Pflege. Die Gemeinde bietet Vereinen und auch Personengruppen an, Grünflächen in Pflege zu nehmen. So biete sich zum Beispiel für Vereine die Möglichkeit, finanzielle Mittel zu erwirtschaften. Alle diesbezüglichen Informationen sind über Bernd Dummernix in der Gemeindeverwaltung unter Telefon 039203-5652630 zu erhalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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