Einwohnerversammlung in Barleben
Einwohnerversammlung in Barleben
Laut Gemeindeordnung von Sachsen-Anhalt soll der Bürgermeister mindestens einmal jährlich eine Einwohnerversammlung zur Erörterung gemeindlicher Angelegenheiten einberufen. So geschehen am 15. April 2013. Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff hatte in den Gemeindesaal eingeladen.
Informiert wurde über den Sachstand zur Entwicklung des Mehrgenerationenzentrums, die Gestaltung des Außengeländes des Kindergartens „Barleber Schlümpfe“, das LEADER-Projekt „Schaubäckerei“, Straßenausbaumaßnahmen im Zusammenhang mit WWAZ-Investitionen (Südstraße, Breiteweg Südabschnitt, Helldamm) sowie die wichtigsten Investitionsmaßnahmen im Jahr 2013.
Bernd Zabel vom Wolmirstedter Wasser- und Abwasserzweckverband (WWAZ) erläuterte die Baumaßnahmen seines Unternehmens in der Südstraße und im Südabschnitt Breiteweg. Die Südstraße soll weitestgehend Ende Mai fertiggestellt sein, der Teilbereich Teichweg soll bis Ende Juli folgen. Ende Juli möchte der WWAZ auch den Bereich Breiteweg räumen, damit sich nahtlos die von der Gemeinde geplanten Straßenbaumaßnahmen im Südabschnitt anschließen können. Barlebens Bürgermeister erläuterte die gängige Praxis hierzulande, dass die Verlegung von Stromkabeln zum Straßenbau gehört und leider zweimal Gräben aufgeschachtet werden müssen.
Neue Versorgungsleitungen sollen nach Möglichkeit noch 2013 im Helldamm verlegt werden. Nähere Informationen dazu gibt der WWAZ auf einer separaten Informationsveranstaltung mit den Anwohnern. Barlebens Gemeindeoberhaupt gab darüber hinaus einen Überblick über die wichtigsten Investitionen des Jahres, für die jeweils sechsstellige Summen aufgewendet werden. Dazu gehören u.a. die Erweiterung des Intranets für die Grundschule Barleben, die Erweiterung des Dorfgemeinschaftshauses Meitzendorf, ein Zuschuss zum Bau des Hortes in Dahlenwarsleben, ein neues Fahrzeug für die Feuerwehr Ebendorf, die Außenanlagen des Barleber Kindergartens, die weitere Umgestaltung des Friedhofes in Meitzendorf, der Um- und Ausbau den Ebendorfer Mühlenhofes, der Ausbau des Sportkomplexes am Anger sowie eine Wasserrutsche am Jersleber See. Der Bürgermeister wies zugleich darauf hin, dass mehrere Objekte an die Gewährung von Fördermittel gekoppelt sind. Was beispielsweise auch auf das LEADER- Projekt „Schaubäckerei“ im Breiteweg 154 zutrifft.
Zahlreiche Nachfragen von Einwohnern betrafen an diesem Abend das Mehrgenerationenzentrum im Komplex Mittellandhalle. Barlebens stellvertretender Bürgermeister Jörg Meseberg hob hervor, dass es noch dauern wird, ehe das Konzept des Mehrgenerationenzentrums, für das der Gemeinderat vor anderthalb Jahren mit einem Grundsatzbeschluss grünes Licht gegeben hat, umgesetzt ist. Um die „Baustellen“ des Projektes zu reduzieren, hat sich die Gemeinde professionelle Hilfe von der Fachhochschule Magdeburg-Stendal geholt. Interessierte Einwohner können übrigens mittwochs von 16 bis 18 Uhr bei den Projektmanagern ihre Ideen einbringen.