Ehrenamt in Barleben: Vereine werden gefördert, das Fest pausiert

Das Ehrenamtsfest der Gemeinde Barleben muss in diesem Jahr pausieren. Aus finanziellen Gründen ist die Durchführung der beliebten Veranstaltung, bei der Bürgermeister Frank Nase besonders engagierte Vereinsmitglieder in würdigem Rahmen ehrt, in diesem Jahr nicht möglich.

Die Vereine gehen dennoch nicht leer aus in diesem Jahr. Die Gemeinde Barleben hat insgesamt 32 Förderanträge bewilligt und rund 152.000 Euro für die Vereinsförderung bereitgestellt. Die Mittel fließen in drei Förderbereiche: Projektförderung, Pauschalförderung und Investitionsförderung. Von der Anschaffung von Kanus für den NABU-Verein Barleben über diverse Ausstattungsgegenstände für den Ebendorfer Carneval Club bis zur Ausrichtung eines internationalen Handballturniers mit mehr als 60 Mannschaften. Das sind nur drei Beispiele aus 32 bewilligten Vorhaben. Sie zeigen allerdings deutlich, wie unterschiedlich und wie lebendig das Vereinsleben in der Gemeinde Barleben ist.

„Vereine sind keine Selbstverständlichkeit. Hinter jedem funktionierenden Verein stehen Menschen, die Verantwortung übernehmen, die planen, organisieren und zusammenhalten. Meist ohne großes Aufsehen und ohne Gegenleistung zu erwarten. Diese Strukturen sind wertvoll. Sie halten unsere Gesellschaft zusammen, sie schaffen Begegnung und Heimat. Barleben ist reich an solchen Vereinen und an solchen Menschen. Das verdient nicht nur Anerkennung. Das verdient Unterstützung", äußert Bürgermeister Frank Nase bekräftigend.  

Das Ehrenamtsfest wird wiederkehren. Die Auszeichnungen für besonders engagierte Vereinsmitglieder werden weitergeführt. In dem Rahmen, den sie verdienen. Bis dahin gilt: Die Gemeinde Barleben bekennt sich zu ihren Vereinen. Nicht nur mit Worten, sondern mit 152.000 Euro. 

Bildtext: Beim Ehrenamtsfest der Gemeinde Barleben (hier 2024) werden besonders engagierte Vereinsmitglieder geehrt. Zwar muss das Ehrenamtsfest in diesem Jahr aus Kostengründen pausieren, dennoch unterstützt die Gemeinde 32 Vereinsvorhaben mit rund 152.000 Euro.

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