Digitales Aufrüsten in der Gemeinschaftsschule Barleben
Digitales Aufrüsten in der Gemeinschaftsschule Barleben
Im Zusammenhang mit der künftigen gemeinsamen Nutzung des Schulgebäudes in der Feldstraße durch die Gemeinschafts- und die Grundschule der Gemeinde Barleben wurde durch das Landesschulamt die Auflage erteilt, die IT-Infrastruktur auf ein mobiles Konzept umzustellen. Diese Maßgabe basiert auf der Umwandlung der derzeit vorhandenen EDV-Klassenräume in reguläre Klassenräume. Die notwendigen Kapazitäten für das EDV-gestützte Unterrichten und Lernen sollen auf eine mobile Lösung umgestellt werden.
Mit der Umsetzung dieses Vorhabens nimmt die Gemeinde Barleben erneut eine Vorreiterrolle ein. Erst kürzlich hat Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka (CDU) bekannt gegeben, 5 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen, um die Schulen in Deutschland bis 2021 für die digitale Bildung fit zu machen. Die Schulen sollen mit Breitbandanbindung, WLAN und Laptops oder Tablets versorgt werden.
Die an der Gemeinschaftsschule in der Feldstraße 20 genutzten EDV-Anlagen stammen aus der Erstausstattung der Schule im Jahr 2007. Das damalige Konzept für virtuelle Arbeitsplätze (sogenannte Thin-Clients) ist dabei in der Lage, auf wechselnde Anforderungen wie zum Beispiel neue Betriebssysteme zu reagieren. Ein Austausch der Anzeigegeräte (Thin-Clients) muss dabei nicht erfolgen. Nach einer Nutzungsdauer von 10 Jahren ist allerdings eine Ersatzbeschaffung der Nutzerendgeräte aufgrund des technischen und moralischen Verschleißes über kurz oder lang angezeigt. Ein Auswechseln der Technik war je nach Zustand der Einzelgeräte für das die Jahre 2018 und 2019 geplant. Hierbei wäre aber kein Konzeptwechsel vollzogen worden.
Durch die Auflagen muss die IT-Infrastruktur auf den Bedarf der Schulzusammenlegung und der Umsetzung des geforderten mobilen Konzeptes angepasst werden. Dies kann nur unter Berücksichtigung der pädagogischen Konzepte für die einzelnen Schulformen und den darauf aufbauenden technischen Anforderungen erfolgen.
„Die moderne technische Ausstattung ist für uns ein notwendiges Arbeitsinstrument. Im digitalen Zeitalter besteht der Bildungsauftrag unter anderem darin, den Schülern eine ausreichende Medienkompetenz zu vermitteln“, erklärt die stellvertretende Schulleiterin der Gemeinschaftsschule Birgit Sydow.
Durch das Land wurde ein Förderprojekt mit der Bezeichnung „Lernen, Lehren, Managen 2.0“ im Rahmen der STARK III Förderung ausgerufen. Fördermittel aus dem Programm STARK III IKT wurden bereits für zentrale Infrastrukturkomponenten und die WLAN-Ertüchtigung der Grundschule Breiteweg 157 im Rahmen des Projektes „Bildungsstandort Barleben“ genutzt. Dieses Projekt konnte aufgrund versiegender Fördertöpfe nicht völlig abgeschlossen werden.
Mit der neuen Förderperiode können die verbleibenden Vorhaben abgeschlossen werden und die erforderlichen Anpassungen an die Schulzusammenlegung umgesetzt werden. Würden die Fördermittel ausbleiben, müsste die Gemeinde 300.000 Euro aufbringen, um die Auflagen zu erfüllen.
zurück