Das Interesse wächst - Barlebens Bürgermeister trifft Landrat im Erholungscenter Jersleber See
Das Interesse wächst – Barlebens Bürgermeister trifft Landrat im Erholungscenter Jersleber See
In das „Erholungscenter Jersleber See“ wurde in den vergangenen Jahren viel investiert, um die Attraktivität des Freizeitareals weiter auszubauen. 2012 wurde für insgesamt 470.000 Euro, davon 100.000 Euro Fördermittel aus dem europäischen LEADER-Fond, ein modernes Informationszentrum errichtet. Das Informationszentrum ist heute Dreh- und Angelpunkt des Erholungscenters und beherbergt die Rezeption und die Verwaltung unter einem Dach. Im Jahr darauf ist der Spielplatz saniert und als interessante Themenspiellandschaft neu gestaltet worden. Es wurden auch zwei Streichelgehege angelegt, die vom Barleber Kleintierzuchtverein unterhalten werden und auf dem ca. 2,5 Kilometer langen Rundweg erhält man ganz unterschiedliche Perspektiven auf den 36 Hektar großen See.
Bei seinem Besuch im August überzeugte sich der Landrat des Landkreises Börde selbst von der Attraktivität und der Vielzahl von Freizeitangeboten im „Erholungscenter Jersleber See“. Empfangen wurde der Landrat von Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff und der Leiterin des Erholungscenters Birgit Hagemann.
Bei dem Arbeitsgespräch erklärte Keindorff, dass „die Investitionen notwendig und sinnvoll“ gewesen sind, auch um beispielsweise gegenüber dem nahegelegen Barleber See mit seinem Campingangebot konkurrenzfähig zu sein. Und die Zahlen geben ihm Recht. In der Saison 2014 hat das „Erholungscenter Jersleber See“ seinen Umsatz durch Besucher sowie Kurz- und Dauercamper im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 Prozent gesteigert. So sind in der Saison 2014 durch Kurz- und Dauercamper 160.936,20 Euro in die Gemeindekasse geflossen, wohingegen in der Vorjahressaison 156.542,98 Euro eingenommen wurden.
Landrat Hans Walker zeigte sich beeindruckt, zu welchem touristischen Anziehungspunkt sich das Erholungscenter entwickelt hat. „Ich habe mir sagen lassen, dass der ‚Jersi‘, so wird er wohl liebevoll von seinen Besuchern bezeichnet, seit vielen Jahren ‚Kultstatus‘ hat. Hier treffen sich Erholungssuchende, die die Landschaft, die sich entwickelnde Infrastruktur und insbesondere auch die zunehmende Qualität des Badegewässers schätzen.“
Territorial gehören der Jersleber See, der Badestrand und ein Großteil der Bungalowsiedlung zur Gemeinde Barleben. Der Campingbereich wiederum gehört zur Niederen Börde. 2006 haben beide Kommunen eine Zweckvereinbarung geschlossen, in der unter anderem geregelt ist, dass die Gemeinde Barleben alle Aufgaben der Unterhaltung des gesamten „Erholungscenter Jersleber See“ übernimmt und dafür sämtliche Einnahmen in den Barleber Haushalt fließen. Da auch ein Teil der Bungalowsiedlung zur Gemarkung der Stadt Wolmirstedt gehört, wird mittelfristig an die Einbeziehung der Stadt gedacht. Entsprechende Gespräche hierzu laufen bereits.
Bildtext: Das „Erholungscenter Jersleber See“ hat in den letzten Jahren deutlich an Attraktivität als touristischer Anziehungspunkt zugelegt. Davon überzeugte sich Landrat Hans Walker bei einem Besuch vor Ort. Begleitet wurde er von Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff und der Leiterin Birgit Hagemann.