Barleber Schützenverein feierte sein 20-jähriges Jubiläum
Barleber Schützenverein feierte sein 20-jähriges Jubiläum
Angespornt vom bereits bestehenden Schützenverein Wolmirstedt und geleitet von der Idee, in Barleben einen Schützenverein zu gründen, machte sich Wolfgang Rost Anfang der 90er Jahre auf die Suche nach Gleichgesinnten, die das Interesse am Schießsport, Brauchtum und Geselligkeit teilen. Aus der Idee wurde Wirklichkeit. Am 15. April 1994 trafen sich elf Schießsportbegeisterte zur Gründungsversammlung in der Gaststätte „Goldene Kugel“. 20 Jahre später feierte der Verein mit zahlreichen Gästen sein Jubiläum. Der Vorsitzende Ulrich Dürrmann ließ noch einmal die zwei Jahrzehnte Revue passieren und erinnerte an den mühsamen Beginn, ehe die Barleber über das schmucke Domizil von heute verfügen konnten. In vielen Aufbaustunden haben die Schützenmitglieder über mehrere Jahre ihr eigenes Reich geschaffen. Heute trägt die Straße, die zum Schützenplatz führt, den Namen „Zum Schützenplatz“. „Ihr habt Leistungen vollbracht, die man nicht hoch genug würdigen kann“, sagte Sachsen-Anhalts Bau- und Verkehrsminister Thomas Webel und dankte den Schützen für ihr Engagement. „Die Politik ist gut beraten, den Schützenvereinen keine Steine in den Weg zu legen.“ Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff gratulierte dem Verein auf besondere Art und Weise und spendete mit Ortsbürgermeister Horst Blume eine Eiche, die sie nach dem offiziellen Teil des Jubiläums gleich noch pflanzten. Für Barlebens Gemeindeoberhaupt zeige das Beispiel des Schützenvereins, dass Engagement auf besondere Weise gefördert wird, wenn der Verein seine Anlage selbst verwaltet.
Mit einem gewichtigen Geschenk warteten das Barleber Bürgerbündnis, die Altersabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Ebendorf-Wolmirstedt-Barleben und der Schäferhundeverein auf. Sie überreichten den Schützen ein überdimensionales Vereinswappen auf Granit.
Bildtext: Für ihr langjähriges Engagement wurden zahlreiche Schützenschwestern und Schützenbrüder des Barleber Schützenvereins geehrt.
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