Barlebens Bürgermeisterr trifft sich mit Mitgliedern der Kleingartenvereine
Barlebens Bürgermeister trifft sich mit Mitgliedern der Kleingartenvereine
Mindestens einmal im Jahr trifft sich Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff mit Vertretern der Kleingartenvereine der Einheitsgemeinde. Beim diesjährigen Treffen Mitte Mai ging es schwerpunktmäßig um eine Studie der Landschaftsarchitektin Anett Dippe, in der sie im Auftrag der Lokalen „LEADER“-Aktionsgruppen Flechtinger Höhenzug und Colbitz-Letzlinger Heide Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Situation in den Kleingartenvereinen auslotet. Denn es ist Tatsache, dass die „Laubenpieper“ immer älter werden, immer mehr Gärten liegen brach, die grünen Ortsränder verwildern. Diesem Trend soll entgegen gesteuert werden. Sechs Kleingartenvereine hatten beide LAG für die Studie ausgewählt, darunter den Kleingartenverein „An der Windmühle“ in Ebendorf. Dessen Vorsitzender Christian Thiele erläuterte den Vertretern der Kleingartenvereine diese Studie.
In der Diskussionsrunde mit Barlebens Bürgermeister wurde festgestellt, dass sich die gemachten Vorschläge heute und morgen nicht umzusetzen sind, aber Ansätze aufzeigen, wie sich Kleingärten den Herausforderungen in der Gegenwart und in der Zukunft stellen könnten. Leere Parzellen etwa könnten zusammengefasst und neu genutzt werden – zum Beispiel als Streuobstwiese für alte regionaltypische Obstbaumsorten. Doch selten liegen ungenutzte, verwilderte Gärten nebeneinander. Eine Leerung zusammenhängender Parzellen für neue Nutzungskonzepte sei aber meist nur langfristig umsetzbar. Zu den vorgeschlagenen Nutzungsaussagen zählen u.a. Begegnungsräume (Treffs in Nähe des vielleicht schon vorhandenen Vereinsheims) in Verbindung mit Spielplätzen oder Lehrpfaden für alte Obstbaumsorten. Auch neue Wohngebiete oder Traditionsgärten in Anlagen mit historischen Lauben und ursprünglichen Gartenstrukturen sind - so Franz-Ulrich Keindorff – vorstellbar.
Gemeinsam mit dem Kreisvorsitzenden Armin Bartz ehrte Barlebens Bürgermeister die Sieger im Wettbewerb den Kleingartenvereine. Den Pokal konnte Rolf Jürgen Langbein für den Verein „Am Bagger“ entgegen nehmen. Auf den Plätzen folgten die Vereine „Am Helldamm“ und „Pappelgrund“.
Bildtext: Bei dem diesjährigen Treffen der Kleingärtner in Barleben wurde unter anderem darüber diskutiert, wie leerstehende Parzellen sinnvoll genutzt werden können. Das Anlegen von Streuobstwiesen oder Traditionsgärten sind nur zwei Ideen, die in der Runde mit Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff besprochen worden.
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