Barlebens Bürgermeister zu Besuch in Groß Rosenburg

Barlebens Bürgermeister zu Besuch in Groß Rosenburg           

Zu einem Kurzbesuch war Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff kürzlich nach Groß Rosenburg gereist. Dort besuchte er zusammen mit Inken Schuchardt, Leiterin der Kindertagesstätte in Ebendorf, die vor einigen Wochen wiedereröffnete Kindertagesstätte „Märchenland“.
Bei dem dramatischen Hochwasser im Sommer letzten Jahres hatte es die Ortschaft Groß Rosenburg, in der Nähe des Zusammenflusses von Saale und Elbe im Salzlandkreis, besonders schwer getroffen. Der Ort wurde großflächig überschwemmt. Auch die dortige Kita war betroffen. Nach der Information über die Evakuierung blieb eine Stunde Zeit, um die Einrichtung zu verlassen. „Was kann man da noch tun“, fragt die Kita-Leiterin Almut Köhler und erinnert sich, dass „das Wasser über 30 Zentimeter hoch“ in dem Gebäude stand.

Über elterliche Bekanntschaften entstand damals eine spontane Hilfsaktion der Kita „Gänseblümchen“ in Ebendorf für die betroffene Einrichtung „Märchenland“ in Groß Rosenburg. Bei einem Kuchenbasar hatten die Kinder, Eltern und Erzieher in Ebendorf 320 Euro zusammengetragen und gespendet. Die Gemeinde Barleben überlies der Kita in Groß Rosenburg 18 Kinderbetten, die in der Einrichtung in Ebendorf nicht mehr benötigt wurden und ein Spielgerätehersteller aus Möser bei Burg überlies der Einrichtung mehrere Kindermöbel im Wert von ca. 1.000 Euro. 
Ein Jahr nach der Flut ist der immense Schaden beseitigt. Die Sanierung des Gebäudes und der Außenanlage hat acht Monate gedauert und knapp 250.000 Euro gekostet. Währenddessen waren Erzieher und Kinder in einem Gebäude im Nachbarort Sachsendorf einquartiert.

Bildtext: Bei einem Besuch in der Kita „Märchenland“ in Groß Rosenburg ließen sich Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff und Inken Schuchardt, Leiterin der Kita in Ebendorf, von Almut Köhler (m.), Leiterin der Kita „Märchenland“, die sanierte Einrichtung zeigen. Die Kita in Groß Rosenburg war vom Hochwasser 2013 stark betroffen und hatte unter anderem von der Gemeinde Barleben Hilfe bekommen.




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