Bürgermeister reist auf Einladung zu Kita-Eröffnung nach Nebelschütz
Bürgermeister reist auf Einladung zu Kita-Eröffnung nach Nebelschütz
Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff besuchte auf Einladung seines Amtskollegen Thomas Zschornak Mitte Mai die befreundete Gemeinde Nebelschütz in der Lausitz. Grund für den Besuch war die Eröffnung einer neuen Kindertagesstätte in der sorbischen Gemeinde. Als Zeichen für die Nachhaltigkeit pflanzten beide Bürgermeister einen Baum auf dem Gelände der Kindereinrichtung.
Die Kindertagesstätte trägt den Namen „Jan Skala – Bunte Steinchen“ und bietet Platz für bis zu 80 Jungen und Mädchen. Träger ist der Verein „Christlich-Soziales Bildungswerk“.
Der Kita-Neubau ähnelt einem Vierseithof, der aus „eigenständigen Häusern“ für den Krippen-, den Kindergarten- und den Kreativbereich besteht. Etwa 1,9 Millionen Euro hat die Gemeinde Nebelschütz für den Neubau der Kindertagesstätte investiert.
In dem pädagogischen Konzept spielt neben der Ökologie und Kreativität die Sprache eine herausragende Rolle. Gesprochen wird in der Kindereinrichtung sorbisch und deutsch.
„Obwohl der Neubau einer Kita für eine Gemeinde wie Nebelschütz eine riesige Investition bedeutet, war sich der Gemeinderat der Notwendigkeit bewusst und demonstrierte mit einem einstimmigen Ergebnis für einen Neubau Einigkeit in der Sache“, erinnerte Zschornak bei der Eröffnung. Damit konnte unter ein fast sieben Jahre andauerndes Verfahren endlich ein Schlussstrich gezogen werden.
Bildtext: Auf dem Gelände der neuerrichteten Kindertagesstätte in Nebelschütz pflanzte Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff (3.v.r) gemeinsam mit seinem Amtskollegen Thomas Zschornak (6.v.r.) einen Baum als Zeichen für die Nachhaltigkeit. Mit dabei die IDOL-Mitglieder Patrick Säuberlich und Andreas Marx sowie die regional-historische Figur des Krabat.