Auftakt der 950-Jahr-Feierlichkeiten mit Theaterpremiere
Vor Jahresfrist gründete sich die „Barleber Bühne“ mit dem Ziel, die Geschehnisse um die Kaiserurkunde, die mit Datum vom 13. März 1062 den Eintritt Barlebens in die offizielle Geschichtsschreibung begründete, in einem Theaterstück darzustellen.
Und das mit großem Erfolg. Minutenlanger Beifall der Gäste – unter ihnen neben Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht, Bördekreis-Landrat Hans Walker und Magdeburgs OB Dr. Lutz Trümper – honorierten bei der Premiere des Stücks „Wie Barleben auf eine Kaiserurkunde kam“ am 13. März in der Mittellandhalle die Leistungen des Laien-Ensembles. Mit dieser Aufführung wurde in der Gemeinde der Startschuss zu den Barleber 950-Jahr-Feierlichkeiten gegeben.
Seit September wurde geprobt, zuletzt zweimal wöchentlich. Hauptdarsteller waren Philipp Goldmann (Kaiser Heinrich III.), Anne- Kathrin Lentge (Kaiserin Agnes), Martin Seifert (Bischof Hezilo), Ingrid Fettback (Müllerin), Jürgen Pape (Bauer Hans) und Kerstin Dünnhaupt (Wirtin). Das Stück spielt in der Zeit, als Barleben noch Partunlep hieß. Das kleine Landgut bietet ein bescheidenes Leben.
Bauer Hans und die Müllerin Kunze treffen sich jeden Abend bei der Wirtin im Dorfkrug. Das Leben der Dorfbewohner könnte immer so weiter laufen, würde die Heroldine nicht immer wieder Nachrichten aus dem fernen Goslar nach Partunlep bringen. Und die sind nicht immer gut.
Kaiser Heinrich III. ist mächtig, aber er braucht zum Kampf immer neue Soldaten, auch aus Partunlep. Das konnten Bauer Hans, die Müllerin Kunze und die Wirtin erfolgreich abwenden. Das Stück gipfelt in der Erstellung der Kaiserurkunde am 13. März des Jahres 1062, die „Abt“ Ereich Wehner, der an diesem Tag seinen 75. Geburtstag feierte, als Höhepunkt des Stücks verlas.
Bildunterschrift: Die Theatergruppe der Volkssolidarität „Barleber Bühne“ probte zuletzt zwei Mal in der Woche. Für ihr großes Engagement bekamen die Laiendarsteller nach der Aufführung minutenlangen Beifall.