11. Fest der Meitzendorfer Vereine

11. Fest der Meitzendorfer Vereine              

Das traditionelle Fest der Meitzendorfer Vereine wird von Jahr zu Jahr professioneller. Und jedes Mal heißt es am Ende einer Veranstaltung, das ist nicht mehr zu toppen. Doch die Meitzendorfer belehren ihre Anhänger von Jahr zu Jahr eines Besseren. Was am 15. November geboten wurde, stellte alles Vorangegangene in den Schatten.  Die 11. Auflage des Festes war unter der Federführung des Meitzendorfer Kultur- und Sportvereins großes Kino.
Einmal mehr brillierte Moderator Klaus-Dieter Balko, der sich mit seinem Gedicht „Das Meer“ Gedanken machte, wie viel mehr Geld in die Gemeindekasse gespült werden kann. Und er nimmt Ebendorfs Ortsbürgermeister Manfred Behrens in die Pflicht, der, wenn seine Ortschaft schon keine Gewerbe vorweisen kann, zumindest als Bundestagsabgeordneter über einen Deal mit Finanzminister Schäuble ein paar Millionen für die Vereine der Gemeinde besorgen könnte.
Im bunten Reigen des Programms sorgten zunächst die Feuerhörnchen für die ersten Farbtupfer. Keine Pekingente, sondern eine Pekingform mit Fächer und Stock präsentierten Mitglieder der Meitzendorfer TaiChi-Gruppe des HKC Magdeburg-Barleben. Richtig ab ging die Post im Saal des Dorfgemeinschaftshauses, als der Chor des MKSV mit Esprit Berliner Luft versprühte. Erstmals war beim Fest der Vereine eine Umbaupause auf der neuen Bühne erforderlich, weil die Hupfdohlen zum großen (lichttechnischen) Schlag ausholten. Dafür war die Schwarzlicht-Show erste Sahne. Kompliment den Hupfdohlen für dieses tolle Arrangement.
Die allgegenwärtige Helene Fischer musste herhalten, als die Jugendfeuerwehr ganz schön atemlos ihren Song „Mit Atemschutz durch den Brand“ aufführte. Für einen komödiantischen Höhepunkt sorgten vor dem großen Finale die Mitglieder des Tischtennisvereins, die sich in ihren Windelhöschen wie ausgelassene Birkenwichtel der 0-ten Gruppe auf der Bühne austobten.
Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff zollte den Meitzendorfer Vereinen einmal mehr großes Lob. "In diesen Zeiten der knappen Kassen ist auch in unserer Gemeinde mehr denn je ehrenamtliches Engagement gefragt.“ Ein Dankeschön ging auch von Ortsbürgermeister Bernhard Niebuhr an die Organisatoren. „Meitzendorf zeigt, wie man auch ohne Zuschüsse der Gemeinde feiern kann.“


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