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5. Unternehmerfrühstück
• Begrüßung durch den Bürgermeister der Gemeinde
Der Bürgermeister der Gemeinde, Herr Keindorff, begrüßte die Teilnehmer und bedankte sich bei Frau Schleußner und Herrn Dr. Schott, den Geschäftsführern des Gastgeberunternehmens Salutas Pharma GmbH. Nach Bekanntgabe der Tagesordnung gab Frau Schleußner eine kurze Erläuterung zum Unternehmen. Das ehemals Magdeburger Unternehmen Salutas Fahlberg-List begann im Technologiepark Ostfalen 1992 als eines der ersten großen Unternehmen mit damals noch etwa 200 Mitarbeitern seinen Produktionsstandort auszubauen. Nach dreijähriger Bauzeit war 1995 der Produktionsstart im Technologiepark. Durch ständige Produktionssteigerung und -erweiterung war es notwendig, die Mitarbeiterzahlen zu erhöhen, sowie auch räumlich zu expandieren. Durch eine, optisch sehr interessante, Modul-Architektur, war es möglich, baukastensystematisch zu erweitern. Mit einem weiteren Überblick über das Produktions-, Leistungs- und Logistikangebot, nannte Frau Schleußner auch Umsatzzahlen des größten Barleber Arbeitgebers. So stieg der Umsatz von gut 200 Mio. EUR 1999 auf knapp 600 Mio. EUR im Jahr 2005. Ebenso, wie sich die Produktionszahlen erhöhten, stieg auch die Mitarbeiterzahl. 1992, zu Beginn der Baumaßnahmen an der Bundesautobahn 2, hatte das Unternehmen 200 Mitarbeiter. Heute arbeiten über 1170 Menschen im Barleber Werk. Geschäftsführer Dr. Schott, seit Februar 2006 bei Salutas Pharma, stellte sich den über 40 anwesenden Unternehmern vor. Der gebürtige Schweizer soll dem Barleber Unternehmen weitere Wachstumsimpulse geben. Bürgermeister Keindorff informierte dann die Anwesenden über die Firma P.S. Personalberatung und -vermittlung, die Kooperationspartner der Gemeinde ist. für Ansässige und ansiedlungswillige Unternehmen“ Herr Schultze, Geschäftsführer der Firma P. S. Personalberatung und –vermittlung, analysierte in seinem Vortrag sehr pragmatisch Probleme der Personalpolitik aber auch Veränderungen am Arbeitsmarkt mit bildungspolitischem Hintergrund. "Hier sind es nicht nur die Arbeitnehmer, die oft schon große Probleme mit Ihren Bewerbungsportfolios haben, hier sind auch die Arbeitgeber in Bezug auf die eigene perspektivische Personalplanung nicht weitsichtig genug. Der Geburtenknick, der uns in den kommenden Jahren erwartet, wird dem Arbeitsmarkt große Probleme bereiten."Sein Unternehmen, so Herr Schultze, hat inzwischen viele Einblicke und Erfahrungen, die den Unternehmen und den Arbeitssuchenden vermittelt werden. Wesentliche Probleme und Erfahrungen nannte er als Eckpunkte:
Am Ende seines Vortrages nannte Herr Schultze das Ziel der Kooperationsarbeit. Es soll eine wirksame regionale Beschäftigungsförderung in der Gemeinde Barleben erreicht werden. Arbeitssuchende der Gemeinde haben hier einen direkten Ansprechpartner für alle Arbeitsmarktfragen und erhalten fachkundige Beratung. Ansässige und ansiedlungswillige Unternehmen und Gewerbetreibende bekommen Unterstützung bei der Suche nach Fachpersonal. Berufsorientierte Arbeit an den Barleber Schulen soll organisiert bzw. unterstützt werden.Bürgermeister Keindorff bedankte sich beim Referenten und sicherte eine breite Unterstützung der Gemeinde zu. Herr Spoer, der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins, leitet einen Verein mit 220 Mitgliedern. Vorrangige Aufgabe ist es, Erste-Hilfe-Absicherung bei Festen und Veranstaltungen zu leisten. Weitere wesentliche Vereinsarbeit sind Ersthelferschulungen. Herr Spoer informierte die anwesenden Unternehmer, dass im September für die Region Barleben eine betriebliche Erste-Hilfe-Aus- und Fortbildung beginnt. Für Betriebe, die einer Berufsgenossenschaft angehören, besteht die Möglichkeit, kostenlos direkt vor Ort Ersthelfer ausbilden zu lassen. Die gesetzliche Regelung fordert von Betrieben mit 20 Versicherten mindestens einen Ersthelfer. Die Ausbildung erfolgt an zwei Tagen vor Ort. Ersthelferfortbildung muss nach zwei Jahren erneuert werden und dauert einen Tag. Für Anmeldungen nannte Herr Spoer folgende Adressdaten: DRK-Ortsverein Barleben e. V. Abschließend bat Herr Spoer sich den nächsten Blutspendetermin des DRK, am 26.10.2006, vorzumerken. Der Bürgermeister bedankte sich beim DRK-Vereinsvorsitzenden und nannte den nächsten Termin des Unternehmerfrühstücks am 06.10.2006 um 8:00 Uhr im Druckhaus der Volksstimme in Barleben. Dann nannte er ein weiteres Thema, das einigen Unternehmen hier am Standort Probleme bereitet. Das Thema: Datenübertragung (Mobilfunk UMTS, Breitbandkabel) in den Gewerbegebieten und im ZV TPO. der Gemeinde. Um hier für die Unternehmen bessere Bedingungen zu erreichen, sollen Nutzer und Betreiber an einen Tisch. Dieser Termin wird mit interessierten Unternehmen ebenfalls im Oktober stattfinden. Herr Dürrmann nannte für sich Probleme bei Minijobs. Er beschwerte sich über die Nebenkostenerhöhung (Kassenbeiträge). Diese Beschwerde hat er auch in einem Brief an die Fraktion der CDU nach Berlin geleitet. Wegen der inzwischen vorgeschrittenen Zeit und dem Angebot des Gastgebers Salutas Pharma, an einem Betriebsrundgang teilzunehmen, bedankte sich der Bürgermeister nochmals für die Gastfreundschaft bei beiden Geschäftsführern.
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