|
8. Unternehmerfrühstück
• Vortrag von Michael Tretschok, Vorsitzender der Arbeitsgruppe „barleben21 – Kommunikation mit Zukunft“, zum Thema: Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff begrüßte die Teilnehmer des Unternehmerfrühstücks und bedankte sich beim Gastgeber für die Gastfreundschaft. Was wird im Bereich Barleben von den Endanwendern vermisst, welche Technologien stehen Unternehmen und privaten Nutzern zur Verfügung und was müsste wie verändert werden, um Netzkunden zufrieden zu stellen? Barleben will nicht warten, bis ein Netzanbieter am Markt “aufwacht”. Bevor der Vortrag begann, informierte Bürgermeister Keindorff die Anwesenden über den aktuellen Stand der Unterschriftenaktion der Bürger gegen die Zwangseingemeindung der Gemeinde zu Magdeburg. Gastgeber Hoteldirektor Rainer Wagner nannte bei der Vorstellung seines Hotels Eckdaten des größten Barleber Tagungshotels. Als Drei-Sterne-Hotel mit 117 Zimmern und 35 Mitarbeitern ist es in der Region mit durchschnittlich 51 Prozent weit besser ausgelastet, als andere seiner Klasse. Pro Jahr sind es etwa 26 000 Übernachtungen und insgesamt, bis zum Tag genau, 300 425. Hier nächtigten u.a. schon Prominente wie Tina Turner, die Klitschkows und Sven Ottke, der chinesische Staatszirkus, die Prinzen, die Münchner Freiheit und auch Ministerpräsident Böhmer trug sich ins Gästebuch ein. Das Hotel ist durch seine günstige Lage an der B189 für Barleben ein wichtiges Standortmerkmal geworden. Vortrag von Michael Tretschok, Vorsitzender der Arbeitsgruppe In seiner Präsentation informierte er über künftige Möglichkeiten der IT-Kommunikation. Dabei ist nicht an ein drahtloses Netzwerk gedacht, sondern an die sich rasant entwickelnde Breitbandtechnologie über Glasfaserkabel. Das Netz der Zukunft soll für Wirtschaft, Schulen und Bürger gleichermaßen nutzbar sein. Ausgangspunkt ist das schon vorhandene Intranet der Gemeinde innerhalb der Ortschaft Barleben. Über ein so genanntes Triple Play - fernsehen, internetsurfen und telefonieren aus nur einer Steckdose durch ein Breitbanddatennetz - sollen die Daten fließen . Zukünftig wird es zunehmend schwerer werden, Unternehmens- und Privatkunden zu trennen, da die Technologien gleichermaßen im Arbeits- und Privatleben eingesetzt werden, sagte der Spezialist. Die Gemeinde strebt ein vorbildliches und innoatives Netzwerk zur Vernetzung der Gemeindeverwaltung an. Dieses soll gleichzeitig als Basis für weitergehende Dienstleistungen durch die lokale Wirtschaft, für potentielle Investoren aber auch für die Bürger der Einheitsgemeinde genutzt werden. Wie ein derartiges lokales Netz praktisch arbeitet, ist, so der Redner, in einem Vorort von Amsterdam zu sehen. Dort will sich die Arbeitsgruppe wichtige Informationen für ein Breitbandnetz in Barleben holen. Wie letztendlich das Datennetz aussehen wird, muss der Endanwender entscheiden. Dazu ist es notwendig, den Bedarf zu kennen. Michael Tretschok verteilte deshalb ein Formular, in das Unternehmen oder Privatanwender ihre Wünsche notieren. Die anschließende Diskussion zeigte, das Interesse der anwesenden Unternehmer ist groß. Das teilweise vorhandene Intranet ist, so Bürgermeister Keindorff, ideale Vorrausetzung für eine schnelle Umsetzung, denn wie schnell alles umsetzbar ist, war auch die Frage in der Runde. Der letzte Tagesordnungspunkt wurde vom Leiter der TNT-Niederlassung in Barleben, Mario Reppe, behandelt. Er informierte die Anwesenden über eine Aktion des Unternehmens zur Welthungerhilfe. Seit fünf Jahren hilft das Unternehmen, mit einem Walk the World - einem Lauf gegen den Hunger - die Not in der Welt zu bekämpfen. In über 100 Ländern werden auch in diesem Jahr TNTler den Tag(be)gehen. Reppe warb dafür, gemeinsam mit TNT-Barleben, aus Solidarität mitzugehen und dabei mit drei Euro Startgeld die Spendeneinnahmen zu erhöhen. Er sagte, “Allein im letzten Jahr gingen weltweit 760 000 Menschen in 118 Ländern und spendeten dadurch zwei Millionen US-Dollar für das UN World Food Programm.” Die diesjährige Veranstaltung in der Gemeinde Barleben fand am 13. Mai, dem Muttertag, statt. Über 400 Teilnehmer waren dabei. Neben den „normalen“ Gehern machten auch Jogger, Nordic Walker und Radfahrer ihre Runde. Volkhard Meinecke Teilnehmer
Barleben, 19.04.2007 (gez. Volkhard Meinecke) |
|