Mit dem Treppenlift nach oben          

Ab sofort können auch Menschen, die nicht gut auf den Beinen sind, die Heimatstube in Meitzendorf besuchen. Ein Treppenlift führt in die Räumlichkeiten in das Obergeschoss. Ein zweiter sogar bis hinauf in die Galerie. Damit findet eine tolle Aktion des Kultur- und Geschichtskreises Meitzendorf ein Ende.
Anfang 2018 hatte der Verein um die Vorsitzende Bärbel Kriege die Idee, eine Spendenaktion ins Leben zu rufen, um an das Geld für einen mehrere Tausend Euro teuren Treppenlift zu kommen. Mit dem Spendenaufruf hat sich der Kultur- und Geschichtskreis an die Meitzendorfer Bürger gewandt und unzählige Schreiben mit dem Spendenaufruf an Unternehmen verschickt. „Bei jeder Gelegenheit haben wir unsere Spendenaktion erwähnt und dafür geworben“, erinnert sich der stellvertretende Vorsitzende Klaus Flassig. Viele haben etwas gegeben. Manche kleine, andere große Geldbeträge. Auf insgesamt 7.000 Euro kommt der Kultur- und Geschichtskreis am Ende und ist von der Spendenbereitschaft überwältigt. Aber damit nicht genug. Der gemeindliche Eigenbetrieb Wohnungswirtschaft beschloss, einen zweiten Treppenlift zu finanzieren, der bis hoch in die Galerie führt. Hier oben finden regelmäßig Chorproben sowie Skat- und Romménachmittage und gelegentlich öffentliche Vorträge statt. „Nun können auch unsere ältesten Mitglieder wieder in die Heimatstube gelangen“ freut sich Bärbel Kriege.

Bildtext: Probesitzen im neuen Treppenlift: Bärbel Kriege sowie Klaus und Erika Flassig vom Kultur- und Geschichtskreis Meitzendorf im Beisein von Ortsbürgermeister Peter Hiller (v.r.).

Treppenlift Heimatstube Meitzendorf

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