Breitbandausbau: DNS:NET signalisiert neue Angebote     

Die notwendigen Anschlussquoten für den geplanten Bau eines kommunalen Glasfasernetzes in der Gemeinde Barleben sind bisher nicht erreicht worden. Nach zweimaliger Verlängerung der Akquise liegt die Gesamtquote bei rund 29 Prozent (Barleben 26 Prozent, Ebendorf 29 Prozent, Meitzendorf 43 Prozent) und damit weit unter den notwendigen 60 Prozent. Erst bei einer Anmeldequote von 60 Prozent rechnet sich die Errichtung eines kommunalen Glasfasernetzes. Aber wie kann es in Sachen Breitbandausbau in der Gemeinde Barleben weitergehen? Um sich über mögliche Varianten zu beraten, holte sich Bürgermeister Frank Nase kürzlich Vertreter von DNS:NET, die Fraktionsvorsitzenden aus dem Gemeinderat  sowie die Ortbürgermeister von Barleben, Ebendorf und Meitzendorf in sein Büro. Das Ergebnis nach zweieinhalb Stunden intensiven Austausches: Es könnte eine weitere Vertriebsphase geben. Allerdings mit preislichen Änderungen. Die DNS:NET als Pächter des zukünftigen Glasfasernetzes hat in der gemeinsamen Beratung das Angebot gemacht, einen Sondertarif anzubieten. Anschlusswillige würden für 49.90 Euro im Monat statt der 250 Mbit/s dann 500 Mbit/s erhalten. Des Weiteren würde die DNS:NET auch einen so genannten „Kaltanschluss“ anbieten. Für 890 Euro kann ausschließlich der Glasfaseranschluss an das Haus geschaffen werden, ohne dass der Anschluss danach aktiviert wird. Wer also seine Immobilie aufwerten und für die Zukunft fit machen will, aber vorerst keinen festen Vertrag mit einem Telekommunikationsanbieter eingehen möchte, für den ist dieser Kaltanschluss ein attraktives Angebot.  

„Die Bedingungen werden sich damit etwas verändern. Dem Bau eines kommunalen Glasfasernetzes können wir wieder ein Stück näher kommen auch wenn die Wirtschaftlichkeit sich verschiebt“, sagt der Bürgermeister Frank Nase.

In einer nicht öffentlichen Sondersitzung des Gemeinderates am 17.04.2019 werden die Angebote der DNS:NET GmbH vorgestellt und in die Diskussion um das weitere Vorgehen in Sachen Breitbandausbau einfließen.

Gleichzeitig merkt Bürgermeister Frank Nase an, dass die Gemeinde Barleben mit den drei Ortschaften und dem Technologiepark Ostfalen „für Telekommunikationsunter-nehmen grundsätzlich attraktiv“ ist, wie die derzeit stattfindenden Baumaßnahmen von drei Wettbewerbern im TPO deutlich zeigen. „Auch im Hinblick auf die Versorgung mit ultraschnellem Internet bin ich davon überzeugt, dass die Gemeinde Barleben ein zukunftsfähiger Standort sein wird“, so der Bürgermeister.

Glasfasertechnologie

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