Kommunen wollen gemeinsamen Energiebeauftragten   

Mit der Absicht, die kommunalen Gesamtenergiekosten zu senken und somit eine Verbesserung der Liquidität zu bewirken, haben sechs Kommunen im Jahr 2016 ein gemeinsames Energieeffizienznetzwerk ins Leben gerufen. Schwerpunkte des „Energieeffizienz Netzwerk Mittelland“, dem die Gemeinde Barleben als Initiator, die Gemeinde Niedere Börde, die Verbandsgemeinde Oebisfelde-Weferlingen, die Gemeinde Möser, die Verbandsgemeinde Flechtingen und die Stadt Wolmirstedt angehören, sind unter anderem die Erstellung von detaillierten Straßenbeleuchtungskatastern, die Erstellung von Energieausweisen für öffentliche Gebäude sowie die Unterstützung bei der Beantragung von Fördermitteln für Energieeffizienzmaßnahmen. Um die einzelnen Projekte innerhalb des Netzwerkes für alle beteiligten Kommunen permanent fortzuführen, haben die Netzwerkpartner die Einführung eines Interkommunalen Energiebeauftragten beschlossen und am 10. Juli dieses Jahres eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Für seine dreijährige Arbeit stehen dem Energieeffizienz Netzwerk Mittelland (EEN) eine nichtrückzahlbare Zuwendung in Höhe von 195.000 Euro vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zur Verfügung. Zuzüglich der Eigenmittel beläuft sich das Gesamtbudget auf 330.000 Euro. Das EEN wird wissenschaftlich begleitet von der RKW Sachsen-Anhalt GmbH, ein Unternehmen, das zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik agiert und dessen Kernkompetenzen der Wissenstransfer und die Vermittlung ausgewiesener Fachexpertisen sind.

Bildunterschrift: Bei einem Treffen in Wolmirstedt haben die Netzwerkpartner die Absichtserklärung zum Einsatz eines Interkommunalen Energiebeauftragten unterzeichnet.

Absichtserklärung Interkommunaler Energiebeauftragter

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