Namensgebung für den Steinbruch in Ebendorf 

Mit „Georg-Schulze-Steinbruch“ hat der Steinbruch an der Barleber Straße in Ebendorf fortan einen offiziellen Namen. Vertreter des Kultur- und Geschichtsvereins um den Vorsitzenden Jens Barthel sowie des Tauchvereins Magdeburg kamen kürzlich an dem idyllischen Plätzchen gemeinsam mit Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff und dem stellvertretenden Ortsbürgermeister Wiedo Wischeropp zusammen, um die „Taufe“ für den Steinbruch zu begehen. Als feierlicher Akt wurde eine Gedenktafel mit einer kurzen Biografie und einem Bild des ehemaligen Lehrers enthüllt. „Georg Schulze hat in der Ortschaft vielfältige Spuren hinterlassen“, so der Vorsitzende des Kultur- und Geschichtsvereins, Jens Barthel. Georg Schulze kam als junger Lehrer 1928 nach Ebendorf, organisierte nebenbei Wanderungen und Radtouren, und erkannte früh, dass das Schwimmen eine besondere Wirkung auf die Gesundheit und die Leistungskraft der Schüler ausübt. 1930 bestand Schulze seine Schwimmlehrerprüfung bei der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft. Hunderte Jungen und Mädchen erlernten in der Folgezeit bei ihm das Schwimmen. Über die Tätigkeit als Lehrer war Georg Schulze eng mit seinem Heimatort verbunden. Er betreute den Schulgarten, legte den Grundstock für die Ebendorfer Chronik und verfasste 1965 die Festschrift zur 1000-Jahr-Feier Ebendorfs. 

Bildtext: Der Steinbruch in Ebendorf trägt nun den Namen „Georg-Schulze-Steinbruch“. Zur feierlichen „Taufe“ kamen zahlreiche Einwohner. Die Enthüllung der Gedenktafel übernahmen Wiedo Wischeropp, stellvertretender Ortsbürgermeister, Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff sowie Heinz Reckler und Jens Barthel vom Kultur- und Geschichtsverein Ebendorf.

Namensgebung Steinbruch Ebendorf Enthüllung Tafel

Namensgebung Steinbruch Ebendorf Ansprache

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