In Arbeit: Integriertes Gemeindeentwicklungskonzept (IGEK)

Die Gemeinden Niedere Börde und Barleben haben jetzt mit Unterstützung durch das Planungsbüro FUTOUR Umwelt-, Tourismus- und Regionalberatung mit der Erarbeitung ihrer Integrierten gemeindlichen Entwicklungskonzepte (IGEK) begonnen. Mit den IGEK wird bis Oktober 2019 eine zentrale Informations- und Planungsgrundlage für die zukünftige Entwicklung beider Gemeinden geschaffen. Mit den IGEK werden Verwaltung und Bürgerschaft gemeinsam Antworten auf drängende Herausforderungen finden, denen sich die Gemeinden stellen müssen (z. B. demografischer Wandel, Digitalisierung, Klimawandel). Betrachtet werden dabei nicht nur die bauliche und infrastrukturelle Entwicklung der Gemeinden, herausgearbeitet wird auch, wie die Einrichtungen der Daseinsvorsorge, Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen, dem Bedarf der Familien entsprechend weiterentwickelt oder wie die ärztliche Versorgung - mit Blick auf die zunehmende Zahl älterer Menschen und ihre Bedürfnisse – auch in Zukunft für alle Mitbürger sichergestellt werden kann. Nicht zuletzt stellt das IGEK eine wichtige Grundlage dafür dar, dass wir auch in Zukunft Fördermittel der Dorferneuerung einsetzen können.
Aufbauend auf der bisherigen Zusammenarbeit der Gemeinden Niedere Börde und Barleben, erfolgt auch die Erarbeitung der IGEK parallel in beiden Gemeinden. So kann auf Grundlagen aufgebaut werden, die beispielsweise mit der gemeinsamen Demografiestrategie erarbeitet wurden. Auch jetzt bietet die Zusammenarbeit zusätzliche Chancen, Lebensqualität und Standortbedingungen in beiden Gemeinden unter effektiver Nutzung der begrenzten Ressourcen zukunftsfähig weiter zu entwickeln.
Ihre Meinung ist gefragt
Die Integrierten gemeindlichen Entwicklungskonzepte werden unter Einbeziehung aller Ortschaften erarbeitet. Ganz besonders wichtig sind in diesem Prozess die Meinungen der Bürgerinnen und Bürger. Wie sehen Sie ihre Ortschaften und ihre Gemeinde? In welchen Bereichen gibt es Probleme, was läuft gut und welche Entwicklungen gilt es, künftig stärker zu unterstützen? Ihre Anregungen und Ideen fließen als wichtige Grundlage in das IGEK ein.
Alle Einwohner aus den Gemeinden Niedere Börde und Barleben haben in den kommenden Monaten die Möglichkeit, aktiv am IGEK mitzuwirken- sei es im Rahmen der vorgesehenen Bürgerbefragung oder durch Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe, die das Entstehen der IGEK begleiten werden. Starten wird das IGEK mit vier Arbeitsgruppen, die jeweils einen umfangreichen Arbeitsschwerpunkt im Blick haben:
• AG Demografische Entwicklung, Daseinsvorsorge, Grundversorgung
(Themenfelder „demografische Entwicklung“, „Gemeinde und Bürgerschaft“, „Allgemeine Daseinsvorsorge“, „Senioren“ und „Freizeiteinrichtungen“)
• AG Bildung und Erziehung/Kinderbetreuung
(Themenfeld „ Bildung und Erziehung, Familie“)
• AG Wirtschaft, Energie/Klimaschutz und Umwelt
(Themenfelder  „Wirtschaftsförderung“, „Kulturlandschaft/Umwelt“ und „Klima-schutz/Klimawandel“)
• AG Bauliche Entwicklung und Infrastruktur
(Themenfelder „Bedarfsgerechte Infrastruktur“ und „Bauliche Entwicklung“)
Die ersten Termine (Informationsveranstaltung zum IGEK-Auftakt und Arbeitsgruppensitzungen) werden in Kürze in den Amtsblättern und der Internetpräsentation beider Gemeinden bekanntgegeben.
Ansprechpartner:
Bitte melden Sie sich mit Ihrem Wunsch zur Mitarbeit in den Arbeitsgruppen bei einem der für die IGEK-Erarbeitung zuständigen Koordinatoren. Für die Gemeinde Niedere Börde: Bürgermeisterin Erika Tholotowsky, (Telefon 039202/ 88300 E-Mail buergermeister@niedere-boerde.de).
Für die Gemeinde Barleben: Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff (Telefon 039203 / 565-0 , E-Mail: office@barleben.de).
Ansprechpartner bei FUTOUR ist Dr. Johannes von Korff, Telefon 0170-2332098, E-Mail johannes.korff@futour.com.

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