Es fehlt noch an Überzeugung - Schulzusammenlegung noch nicht beschlossen                       

Der Hauptausschuss der Gemeinde Barleben hat in seiner Sitzung am 10.06. unter Beteiligung der Ausschüsse für Finanzen, Soziales und Bau beschlossen, die Vorlage zur „Gemeinsamen Nutzung des Schulgebäudes in der Feldstraße durch die Ganztags- und die Grundschule“ zurückzustellen. In diesem Zusammenhang wurde auch die Vorlage „Zentrale Kindereinrichtung in der Ortschaft Barleben“ zurückgestellt. Eine Zusammenlegung der beiden Schulen ist damit noch nicht beschlossen. Bevor das Thema wieder auf die Tagesordnung kommt, soll in Arbeitsgruppen, bestehend aus den Einrichtungsleitern und Personal der Grundschule, der Ganztagsschule, des Horts, des Kindergartens und der Kinderkrippe in der Ortschaft Barleben sowie Vertretern aus den jeweiligen Elternkuratorien, den Schülerräten, dem Sozial- und Finanzausschuss sowie Vertretern der Verwaltung ausführlich und bei Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen einer Zusammenlegung beider Schulen beraten werden.

In diesem Zusammenhang sieht sich die Verwaltung dazu veranlasst, auf die derzeit häufig verbreitete Darstellung zu reagieren, dass mit der Bestätigung des Haushaltsplanes der Gemeinde Barleben für das Jahr 2015 durch den Gemeinderat in der Sitzung am 25.06. auch die Zusammenlegung der beiden Schulen „beschlossene Sache“ ist. Fakt ist, dass Kommunen für jedes Haushaltsjahr (Kalenderjahr) eine Haushaltssatzung zu erlassen haben. So auch für 2015. Der Beschluss des Haushaltsplanes 2015 bedeutet jedoch nicht gleichermaßen den Beschluss zur Zusammenlegung der Ganztags- und der Grundschule. Zum einen ist das Projekt „Gemeinsame Nutzung des Schulgebäudes in der Feldstraße durch die Ganztags- und die Grundschule“ nicht im Haushalt 2015 eingeplant. Zum anderen unterliegt das Projekt ohnehin einem separaten Beschluss durch die Gemeindegremien.

Im Haushaltskonsolidierungskonzept sind die Zusammenlegung der Schulen und die Zentralisierung der Kindereinrichtungen lediglich als perspektivisches Einsparpotenzial im Vorbericht erwähnt.
Die Auseinandersetzung mit den komplexen Themen Schulzusammenlegung und Zentralisierung der Kindereinrichtungen erfordert eine intensive Beschäftigung mit den Konzeptinhalten in aller Tiefe. „Man kann für eine Sache sein oder dagegen. In jedem Fall trägt man die Verantwortung, sich objektiv mit dem Sachverhalt auseinanderzusetzen. Gedankenlose Äußerungen helfen grundsätzlich nicht weiter“, sagt Bürgermeister Keindorff.

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