Banddurchschnitt gibt neue Straße frei                                             

Mit dem obligatorischen Banddurchschnitt haben Bürgermeister Frank Nase und Ortsbürgermeister Peter Hiller nach zweieinhalbmonatiger Bauzeit die Straße „Siedlung“ in Meitzendorf wieder für den Verkehr freigegeben. Der rund 120 Meter lange Straßenabschnitt im Osten Meitzendorfs wurde grundhaft ausgebaut. Mit der Baumaßnahme sind der Straßenunterbau, der Fahrbahnbelag sowie ein straßenbegleitender Gehweg hergestellt und Straßenlampen aufgestellt worden.

Rund 195.000 Euro inklusive 25.000 Euro Planungskosten hat die Gemeinde Barleben für den Straßenausbau investiert. Das Besondere: Die Baumaßnahme ist das erste Straßenbauprojekt, das die Gemeinde ohne Beteiligung der Anwohner, also ohne die Erhebung von Straßenausbaubeiträgen realisiert. Das Land Sachsen-Anhalt hatte Ende des Jahres 2020 mit einer Gesetzesänderung die Pflicht für Kommunen zur Erhebung von Straßenausbaubeiträgen abgeschafft. Ab 2022 sollen Kommunen jährliche Pauschalen für Straßenbaumaßnahmen bekommen. Maßgebend für die Berechnung der jeweiligen Pauschale ist die Größe der Siedlungsfläche der Kommune. Die Gemeinde Barleben hat in diesem Jahr einen sogenannten Mehrbelastungsausgleich in Höhe von rund 55.000 Euro erhalten.

Bildtext: Bürgermeister Frank Nase, Franziska Lierse, Carola Studte sowie Thomas Iden und Ortsbürgermeister Peter Hiller (v.r.) haben mit einem Banddurchschnitt die Straße „Siedlung“ in Meitzendorf nach dem grundhaften Ausbau wieder freigegeben.

Straßeneröffnung "Siedlung" Meitzendorf

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