Mit mobilen Fahrbahnschwellen mehr Verkehrsberuhigung             

Die Gemeinde Barleben plant im kommenden Jahr mobile Fahrbahnschwellen anzuschaffen. Damit soll die Regulierung des kompletten Verkehrs von Fußgängern und Fahrzeugen weiter verbessert und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erhöht werden. „Für den überwiegenden Teil unserer Straßen gilt zwar ohnehin ein Tempolimit von 30 Stundenkilometer. Doch ist die Zeit knapp, gibt man auch mal Gas“, weiß Bürgermeister Frank Nase. Daher ist der „Einsatz solcher Fahrbahnschwellen“ oder auch Bremsschwellen genannt, eine „gute Idee“, ist der Rathauschef überzeugt.

Die mobilen Fahrbahnschwellen sollen zum Beispiel vor Kindereinrichtungen und Schulen sowie in Straßen mit hohem Verkehrsaufkommen eingesetzt werden.

Derzeit läuft eine mehrwöchige Testphase, in der die Anwendung der Fahrbahnschwellen in der Praxis ausprobiert wird. Dafür haben Mitarbeiter des Wirtschaftshofes die auffällig gelben Bremsschwellen im Breiteweg nahe der ehemaligen Grundschule auf beiden Fahrspuren platziert. „Zum einen wollen wir wissen, ob und wie der Autoverkehr darauf reagiert. Zum anderen wollen wir Erkenntnisse darüber erlangen, wie die Haftung der mobilen Fahrbahnschwellen auf verschiedenen Untergründen ist“, sagt Dennis La Terra vom Bau- und Ordnungsamt.

Die zweiteiligen Bremsschwellen sind circa 230 Zentimeter lang und knapp 2,5 Zentimeter hoch. Ein großer Vorteil ist, dass die mobilen Verkehrsregulierer ohne viel Aufwand versetzt werden können.

Für die Anschaffung der mobilen Fahrbahnschwellen sind im Haushalt 2022 rund 10.000 Euro eingeplant.

Mobile Fahrbahnschwellen

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