Mutwillige Zerstörung an Brückenbauwerk verursacht hohe Kosten und gefährdet Verkehrssicherheit
Die Gemeinde Barleben hat Ende letzten Jahres an dem Brückenbauwerk über die Sülze in der Burgenser Straße eine eigene Verkehrsraumeinschränkung eingerichtet. Grundlage hierfür ist ein verkehrstechnisches Gutachten, das diese Maßnahme als zwingend erforderlich einstuft. Ziel ist es, Parallelverkehr auf dem Bauwerk zu vermeiden und den Verkehr gezielt und sicher über die Brücke zu führen.
Leider wird diese Verkehrsraumeinschränkung in regelmäßigen Abständen durch bislang unbekannte Personen mutwillig beschädigt. Die Absperrelemente werden zerstört, in den Bach geworfen oder entwendet. Dieses Vorgehen hat inzwischen erhebliche Konsequenzen.
Zum einen entstehen der Gemeinde dadurch jedes Mal zusätzliche Kosten. Allein durch den wiederholten Personaleinsatz des Wirtschaftshofes sowie die Beschaffung neuer Absicherungs- und Absperrmaterialien beläuft sich der entstandene Schaden mittlerweile auf mehrere Tausend Euro. Diese Mittel fehlen an anderer Stelle für wichtige kommunale Aufgaben. Zum anderen handelt es sich bei diesen Taten nicht um ein Kavaliersdelikt. Die mutwillige Zerstörung stellt eine Sachbeschädigung sowie einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr dar. Entsprechende Anzeigen wurden durch das Ordnungsamt bei der Polizei erstattet.
Die Gemeinde Barleben appelliert daher eindringlich an die Bevölkerung, derartige Beschädigungen zu unterlassen und Beobachtungen zu verdächtigen Handlungen umgehend der Polizei zu melden. Hinweise zu möglichem Vandalismus können an baumat@barleben.de gerichtet werden.
