Tag der offenen Tür an der Ganztagsschule Barleben

Tag der offenen Tür an der Ganztagsschule Barleben                                     

Unter dem Motto „Treff im Schulhaus“ hatten Schüler und Lehrer der Ganztagsschule in Barleben am letzten September-Samstag zum Tag der offenen Tür eingeladen. Zu Beginn wurde in kleiner Tradition für die „neuen“ 5. Klassen eine Coloradotanne auf dem Schulgelände angepflanzt.

Die Schulleiterin Monika Kukuk stellte gemeinsam mit Helmut Thiel, Leiter der Gutenberg-Gemeinschaftsschule Wolmirstedt, ihre Gedanken zur Erweiterung der bestehenden Kooperationsvereinbarung beider Schulen vor. Das angedachte Konzept sieht vor, dass künftig Barleber Schüler mit dem erweiterten Realschulabschluss die gymnasiale Reife erlangen, um dann mit den Klassenstufen 11, 12 und 13 in Wolmirstedt das Abitur zu erwerben. Die Gutenberg-Schule würde damit ein Platzproblem lösen. Denn wovon die Eine zu wenig hat, hat die Andere zu viel. Mit derzeit 443 Schülern ist die Gesamtschule in Wolmirstedt übervoll. Die Ganztagsschule in Barleben hingegen ist mit 230 Schülern nur zu 40 Prozent ausgelastet.

Die Zukunft der Schule war das große Thema. Zahlreiche Fragen von Eltern wurden gestellt. Gefragt wurde unter anderem, ob die Pläne der Gemeinde, die Grund- und die Ganztagsschule unter einem Dach zu vereinen, mit den Plänen, die Ganztagsschule in eine Gemeinschaftsschule umzuwandeln, kollidieren könnten. Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff antwortete, dass vor dem Hintergrund der Konsolidierung derzeit in fünf Arbeitsgruppen an einer für alle Parteien sinnvollen und zukunftsorientierten Lösung gearbeitet wird. Aus seiner Sicht schließt das Eine das Andere nicht aus.

Bildtext: An der Ganztagsschule in Barleben ist es bereits eine kleine Tradition, für die „neuen“ 5. Klassen einen Baum auf dem Schulgelände zu pflanzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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